LinkedIn Crosscheck: KI-Modelle im Blindtest für Premium-Nutzer
LinkedIn hat eine neue Funktion namens Crosscheck eingeführt, die Premium-Abonnenten in den USA ermöglicht, verschiedene KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und anderen Anbietern kostenlos zu testen. Die Funktion soll als Blindtest dienen, bei dem Nutzer zunächst zwei Antworten auf eine Eingabeaufforderung erhalten, ohne zu wissen, welches Modell dahintersteht.
Erst nach der Auswahl der bevorzugten Antwort wird die Identität der Modelle preisgegeben. LinkedIn plant, eine eigene Leaderboard einzuführen, die zeigt, wie Nutzer aus verschiedenen Branchen die verschiedenen Modelle bewerten.
So funktioniert Crosscheck
Die Funktion ist aktuell nur für LinkedIn Premium-Abonnenten in den USA verfügbar, soll aber bald auf weitere Länder und kostenlose Nutzer ausgeweitet werden. Nutzer können unbegrenzt textbasierte Chats führen, ohne sich um Token-Limits oder zusätzliche Kosten sorgen zu müssen. Allerdings unterstützt Crosscheck derzeit nur textbasierte Eingaben – Bilder, Datei-Uploads oder erweiterte Tools sind nicht möglich.
In ersten Tests wurden Antworten von Modellen von Anthropic, Google, MoonshotAI, Mistral und Amazon generiert. LinkedIn betont, dass die Funktion noch in der Entwicklungsphase ist und weitere Verbesserungen geplant sind.
Datenschutz und Verbesserung der KI-Modelle
LinkedIn teilt anonymisierte Daten mit den Anbietern der KI-Modelle, um deren Leistung in verschiedenen Berufsfeldern zu analysieren. Persönliche Daten werden dabei nicht weitergegeben. Die Anbieter können so ihre Modelle optimieren.
"Anonymisierte Daten werden mit den Modellentwicklern geteilt, um zu verstehen, wie ihre Modelle in verschiedenen Berufen performen. Persönlich identifizierbare Informationen werden nicht weitergegeben."
Zukünftige Erweiterungen geplant
LinkedIn plant, Crosscheck schrittweise auf weitere Länder und Nutzer auszurollen. Die Funktion soll langfristig auch für kostenlose Nutzer verfügbar sein. Aktuell befindet sich Crosscheck noch in einer frühen Testphase, und LinkedIn arbeitet daran, die Geschwindigkeit zu erhöhen und weitere Modelle sowie Fragetypen hinzuzufügen.