NEWTOWN, PENNSYLVANIA – Der Golfplatz Aronimink Golf Club steht diese Woche im Mittelpunkt der PGA Championship 2026, dem zweiten Major des Jahres. Als Titelverteidiger des Masters und einer der prägendsten Golfer der Gegenwart, genießt Rory McIlroys Meinung besonderes Gewicht.
Bei seiner Pressekonferenz am Dienstag äußerte sich der Nordire unmissverständlich zum aktuellen Course-Setup. Seine Kritik: „Es gibt keinerlei Strategie vom Abschlag.“
McIlroys Aussagen sorgten umgehend für Aufsehen in der Golfwelt. Besonders seine Einschätzung, dass die Greens in dieser Woche die Hauptfokus seien, unterstreicht seine Skepsis gegenüber dem aktuellen Parcours-Design:
„Die Greens stehen diese Woche im Mittelpunkt.“
In sozialen Medien wurden seine Worte aufgegriffen und als Beleg für die seit Jahren geführte Debatte um die „Rollback“-Regel interpretiert. Diese würde die maximale Schlägerlänge begrenzen, um die Distanz im modernen Golfsport zu reduzieren. McIlroy betonte:
„In der heutigen Zeit bin ich mir nicht sicher, ob der Parcours alle Aspekte deines Bag herausfordert. Die Strategie vom Abschlag ist praktisch nicht vorhanden. Man kann einfach den Driver schlagen und loslegen.“
Seine Kritik zielt direkt auf das Herzstück des modernen Golfs: die fehlende taktische Herausforderung. Ohne strategische Vorgaben vom Abschlag, so McIlroy, reduziere sich das Spiel auf reine Distanz – ein Problem, das besonders in Majors evident werde.
Ob die Teilnehmer der PGA Championship 2026 seine Kritik bestätigen, bleibt abzuwarten. Sollten sie trotz unkontrollierter Abschläge mit dem Driver erfolgreich sein, würde dies McIlroys Argumentation zusätzlich stärken. Die Debatte um die „Rollback“-Regel erhält damit neuen Zündstoff.