Wegen des Verdachts auf eine mögliche Salmonellen-Kontamination in einem Zutatenlieferanten werden derzeit über 30 Snack-Produkte unterschiedlicher Marken in den USA zurückgerufen. Die US-Behörde FDA hat eine umfassende Liste der betroffenen Artikel veröffentlicht, darunter auch Produkte, die bei Target erhältlich waren.
Wie kam es zu den Rückrufen?
Auslöser war ein Rückruf von Buttermilch und Milchpulver, die das Unternehmen California Dairies Inc. an Hersteller geliefert hatte. Die FDA warnte vor einer möglichen Kontamination mit Salmonellen. Seitdem haben zahlreiche Marken ihre eigenen Produkte zurückgerufen, die diese Zutaten enthalten.
Welche Produkte sind betroffen?
Laut einem FDA-Update vom 11. Mai wurden bisher acht Rückrufe im Zusammenhang mit California Dairies gemeldet. Dazu gehören unter anderem:
- Williams Sonoma: Feuerwerks-Popcorn (Weißer Cheddar)
- Stoltzfus Family Dairy: Sauerrahm- und Zwiebel-Käse-Sticks
- Wildlife Seasoning: Gewürzmischung für Popcorn
- Giant Eagle: Ita-Chips mit Parmesan, Knoblauch und Kräutern
- Fisher, Southern Style Nuts, Squirrel Brand, Good Gather: Snack-Mischungen
- Pork King Good: Schweineschwarten und Gewürzflaschen
- Zapp’s: Dirty Kartoffelchips
- Ghirardelli: Pulvergetränkemischung
Ein besonders betroffenes Produkt aus dem Sortiment von Target ist die Good Gather Mexican Street Corn Trail Mix.
Was sind die Symptome einer Salmonellen-Infektion?
Eine Infektion mit Salmonellen kann sich unterschiedlich äußern. Die CDC nennt folgende typische Symptome:
- Wässriger Durchfall (ggf. mit Blut oder Schleim)
- Starke Bauchkrämpfe
- Kopfschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Appetitlosigkeit
Die Symptome treten meist innerhalb von 6 Stunden bis 6 Tagen nach der Infektion auf. Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb von 4 bis 7 Tagen ohne Behandlung. Allerdings kann eine Salmonellen-Infektion in schweren Fällen tödlich enden – besonders gefährdet sind Ältere, Kleinkinder unter 5 Jahren, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Was sollten Verbraucher tun?
Die FDA rät Verbrauchern, die Rückruflisten genau zu prüfen und zu kontrollieren, ob sie betroffene Produkte besitzen. Konkrete Handlungsanweisungen finden sich in den jeweiligen Rückrufhinweisen der Hersteller.
„Die Sicherheit der Verbraucher hat oberste Priorität. Wer betroffene Produkte besitzt, sollte sie nicht verzehren und entsorgen oder zurückgeben.“ – FDA-Sprecher