Die Seattle Seahawks stehen vor einem Eigentümerwechsel. Nach ersten Gerüchten über mögliche Gebote von Meta-Gründer Mark Zuckerberg und dem ehemaligen Apple-CEO Tim Cook – die beide umgehend dementiert wurden – hat das Fachportal Sportico nun zwei weitere Interessenten identifiziert.

Ein Konsortium unter der Führung von Aditya Mittal, Limited Partner der Boston Celtics, und Wyc Grousbeck, ehemaliger Besitzer der Celtics, zählt zu den potenziellen Käufern. Ein weiteres Angebot könnte von Vinod Khosla kommen, der kürzlich als Limited Partner bei den San Francisco 49ers eingestiegen ist.

Rekordsumme von bis zu 11 Milliarden Dollar erwartet

Der Verkauf der Seahawks könnte eine Summe von 9 bis 11 Milliarden Dollar erzielen – ein neuer Rekord für eine NFL-Franchise. Die bisher höchste Transaktionssumme wurde 2023 erzielt, als eine Investorengruppe um Josh Harris die Washington Commanders für 6,05 Milliarden Dollar übernahm.

Offiziell wurde das Team am 18. Februar zum Verkauf angeboten. Seit dem Tod von Paul Allen im Jahr 1997 führte seine Schwester Jody Allen das Franchise. Sein Testament sieht jedoch vor, dass das Team verkauft und der Erlös an gemeinnützige Organisationen gespendet wird.

Hintergründe und mögliche Szenarien

Die Seahawks gehören zu den traditionsreichsten Teams der NFL und genießen sowohl sportlich als auch wirtschaftlich eine starke Position. Der Verkauf könnte daher nicht nur finanzielle, sondern auch strategische Auswirkungen auf die Liga haben. Sollte Khosla oder das Mittal-Grousbeck-Konsortium den Zuschlag erhalten, könnte dies neue Investitionen in den Spielbetrieb oder die Infrastruktur des Teams bedeuten.

„Der Verkauf der Seahawks markiert einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der NFL. Die Rekordsumme unterstreicht die wachsende Bedeutung von Sportfranchises als wirtschaftliche und mediale Assets.“

Die genauen Konditionen und der Zeitplan für den Verkaufsprozess wurden noch nicht offiziell bestätigt. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Verhandlungen in den kommenden Monaten intensiviert werden.