OpenAI öffnet Partnerschaft mit Microsoft für mehr Flexibilität

OpenAI hat eine wichtige Änderung in seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Microsoft bekannt gegeben. Die neue Vereinbarung ermöglicht es OpenAI, seine neuesten KI-Modelle auch anderen Unternehmen und über verschiedene Cloud-Anbieter anzubieten. Damit endet die exklusive Partnerschaft mit Microsoft.

Neue Konditionen der Zusammenarbeit

In einer gemeinsamen Erklärung auf den Websites beider Unternehmen bestätigten OpenAI und Microsoft die Änderungen. Microsoft bleibt zwar der primäre Cloud-Partner – die neuesten Produkte werden weiterhin zuerst auf Azure verfügbar sein. Allerdings darf OpenAI nun jeden Cloud-Anbieter nutzen, um seine Dienste anzubieten.

OpenAIs CEO Sam Altman kommentierte auf X (ehemals Twitter):

"Wir können unsere Produkte und Dienstleistungen jetzt über alle Clouds hinweg anbieten."

Finanzielle und lizenzrechtliche Anpassungen

Microsoft behält zwar eine Lizenz für OpenAIs Modelle und Produkte bis 2032, allerdings ist diese nicht mehr exklusiv. Zudem entfällt die bisherige Umsatzbeteiligung von Microsoft an OpenAI. Stattdessen wird OpenAI weiterhin bis 2030 eine Umsatzbeteiligung an Microsoft zahlen – allerdings mit einer festgelegten Obergrenze.

Hintergrund der Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und OpenAI begann 2019 mit einer mehrjährigen Partnerschaft. Im Laufe der Jahre gab es mehrere Phasen der Zusammenarbeit, zuletzt im Februar 2024, als noch von exklusiven Vereinbarungen die Rede war. Die aktuellen Änderungen sollen laut den Unternehmen mehr Flexibilität, Planungssicherheit und eine breitere Nutzung von KI-Technologien ermöglichen.

Quelle: Engadget