In ihrer Sendung am Montagabend nahm sich Moderatorin Rachel Maddow Zeit, um die Schöpfer des Arcadegames „Operation Epic Furious“ zu würdigen. Das Spiel parodiert Donald Trump und den drohenden Iran-Krieg und wurde von der Gruppe Secret Handshake entwickelt. Diese ist bereits für provokante Aktionen in Washington D.C. bekannt, darunter lebensgroße Statuen von Trump und Jeffrey Epstein.

Secret Handshake installierte diese Woche eine neue Installation in der US-Hauptstadt: Arcade-Automaten des Spiels am Kriegsdenkmal in Washington D.C. Die Maschinen sind öffentlich zugänglich und funktionieren einwandfrei. „Ihr könnt sie dort besuchen und selbst spielen“, erklärte Maddow.

Wer nicht vor Ort ist, kann das Spiel auch online ausprobieren. Secret Handshake bietet eine Browser-Version an, mit der Nutzer zu Hause antreten können. Das Spiel ermöglicht es Spielern, in die Rolle von Donald Trump zu schlüpfen und Entscheidungen zu treffen – etwa wie viele Diet Cokes bestellt, Epstein-Dateien vernichtet oder ob der Iran angegriffen werden soll.

Sobald diese Aufgaben erledigt sind, kann der Spieler das Weiße Haus per Helikopter verlassen, um im Iran „Bösewichte“ zu bekämpfen. Für erfolgreiche Einsätze gibt es Belohnungen wie Öl oder Truth-Social-Posts auf Klopapierrollen.

Das Spiel endet erst, wenn der Spieler ins Weiße Haus zurückkehrt und auf Melania Trump trifft. Ihre erste Frage lautet: „Ich war nie auf Jeffreys Jet!“ Anschließend fragt sie, ob alle Epstein-Dateien vernichtet wurden. Der Spieler kann antworten, dass er noch daran arbeitet – oder ihre Hand halten. Letzteres führt zum Game Over.

Maddow zeigte sich begeistert und musste über die absurde Handlung lachen. „Ich bin schrecklich in Videospielen, aber heute habe ich zu viel Zeit damit verbracht“, gestand sie. „Plötzlich taucht JD Vance in Iran auf und behauptet, alle kognitiven Tests für Trump übernommen zu haben. Ich habe laut losgelacht und das Spiel ruiniert – musste von vorne beginnen.“

Die Macher von Secret Handshake bleiben anonym, doch Maddow schloss mit den Worten: „Egal, wer sie sind – weiter so!“

Quelle: The Wrap