Trotz ursprünglicher Pläne, den 32. Pick im NFL-Draft 2024 zu handeln, blieb den Seattle Seahawks keine andere Wahl, als Runningback Jadarian Price zu verpflichten. General Manager John Schneider erklärte nach dem Draft, warum die Seahawks letztlich auf einen Trade verzichteten und stattdessen den vielversprechenden Rookie in ihr Team holten.
Fünf der sechs Picks vor Seattle wurden vor dem 32. Pick gehandelt. Diese Flut an Transaktionen ließ den Seahawks kaum Spielraum, selbst einen Trade zu initiieren und dabei ihre Position zu halten. „Er ist ein großartiger Spieler und noch besserer Mensch“, sagte Schneider laut einer offiziellen Mitteilung des Teams. „Wir dachten zunächst, es gäbe noch Möglichkeiten, aber sie zerschlugen sich. Vor uns gab es so viel Handel, aber er stand plötzlich ganz allein da. Ein herausragender Athlet, ein Kämpfer – jetzt ist er ein Seahawk. Das ist wirklich beeindruckend.“
Schneider hatte ursprünglich geplant, mit einem der vier Draft-Picks der Seahawks nach unten zu rutschen, um zusätzliche Talente zu sichern. Doch die vielen vorangegangenen Trades machten dies unmöglich. Stattdessen blieb Price als einziger verfügbarer Runningback übrig – eine Position, die nach dem Abgang von Kenneth Walker III als Free Agent dringend besetzt werden musste.
Die Seahawks setzen nun darauf, dass Price einen entscheidenden Beitrag zum Kader leistet, der in dieser Saison um den Super-Bowl-Titel kämpfen soll. Sollte der Rookie diese Erwartungen erfüllen, werden die verpassten Trade-Chancen schnell in Vergessenheit geraten.