Die Los Angeles Rams haben vor dem NFL-Draft 2024 eine klare Fragezeichen-Situation an der Quarterback-Position gehabt: Hinter Stammspieler Matthew Stafford gab es keinen etablierten Backup. Mit der Verpflichtung von Ty Simpson in der ersten Runde könnte sich das nun ändern – doch Head Coach Sean McVay hat eine klare Botschaft: Jimmy Garoppolo ist noch nicht aus dem Rennen.

In einem Interview nach der Verpflichtung von Simpson machte McVay deutlich, dass Garoppolo weiterhin eine Rolle im Team spielen könnte. „Ich würde nicht sagen, dass die Tür komplett geschlossen ist“, erklärte McVay. „Ich schätze Jimmy sehr und weiß, was er leisten kann. Ich sehe ihn immer noch als Starting-Quarterback. Ich würde nie ‚nie‘ sagen.“

Bereits vor dem Draft hatte McVay gehofft, dass Garoppolo seine Karriere fortsetzt. Der erfahrene Quarterback hatte zuvor über einen möglichen Rücktritt nachgedacht. Sollte Garoppolo doch bleiben, hätte das Auswirkungen auf die Draft-Strategie der Rams gehabt. Doch Simpson, der als Zukunftsprojekt gilt, hätte vermutlich trotzdem einen Platz im Team gefunden – möglicherweise sogar anstelle von Stetson Bennett, der nun auf Rang drei der Quarterback-Hierarchie rückt.

Die Rams setzen damit auf eine Mischung aus etablierter Erfahrung und jungem Talent. Während Simpson als langfristige Lösung gilt, bleibt Garoppolo eine Option – zumindest für die nahe Zukunft. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Situation entwickelt.