Die Pittsburgh Steelers haben mit Drew Allar in der dritten Runde des NFL-Drafts einen jungen Quarterback verpflichtet. Doch die Entscheidung über die Zukunft von Star-Quarterback Aaron Rodgers wird die Position der anderen Signalgeber im Team maßgeblich beeinflussen.
Coach Mike McCarthy blieb am Samstag bei einer Pressekonferenz vage, als er nach der möglichen Aufstellung gefragt wurde. „Das sind alles Fragen, Antworten und hypothetische Szenarien, die nichts an dem ändern, was ich bereits gesagt habe“, erklärte McCarthy gegenüber ESPN. „Ich werde jeden Quarterback in diesem Raum mit voller Kraft unterstützen. Wir wollen das Quarterback-Room stärken und nicht nur auf einen Spieler setzen.“
Sollte Rodgers zurückkehren, müsste einer der anderen Quarterbacks weichen. Drew Allar, Mason Rudolph und der neu gedraftete Will Howard stünden dann vor einer unsicheren Zukunft. Howard gilt dabei als besonders gefährdet, obwohl McCarthy ihn lobt: „Ich war letzte Woche sehr beeindruckt von Will beim freiwilligen Minicamp. Er ist ein guter Athlet, aber es gehört auch Disziplin dazu.“
McCarthy zeigte sich auch von Allar überzeugt: „Ich glaube an erste Eindrücke. Ich habe ihn beim Combine gesehen und mochte alles an ihm. Er ist jung, hat viel Entwicklungspotenzial und kann den Ball weit werfen – das sind ideale Voraussetzungen.“
Die größte Ungewissheit bleibt vorerst Rodgers‘ Rückkehr. Sollte der 40-Jährige wieder spielen, wird die Situation für die anderen Quarterbacks noch unklarer.