Die Pittsburgh Steelers, einst ein Symbol für sportlichen Erfolg, scheinen nun aktiv auf ihren Niedergang hinzuarbeiten. Am Mittwoch gab das Team offiziell bekannt, dass es bereit ist, geduldig auf den Rückkehr von Star-Quarterback Aaron Rodgers zu warten – nicht aus sportlichem Ehrgeiz, sondern um den langsamen, schmerzhaften Niedergang des Franchise zu begleiten.

General Manager Omar Khan äußerte sich optimistisch:

„Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Deal innerhalb der nächsten drei bis 100 Tage abschließen können.“
Dabei räumte er ein, dass die Fans bereits seit Langem darauf warten, sich genauso von den Steelers abzuwenden wie von den Pittsburgh Pirates. Mit einem verschmitzten Zwinkern fügte er hinzu:
„Vertrauen Sie uns – wir arbeiten daran. Geben Sie uns einfach noch etwas Zeit.“

Auch Team-Besitzer Art Rooney II unterstützte Khans Aussagen und unterstrich die scheinbare Strategie des Franchise.

„Es war schon immer der Traum meiner Familie und mir, zu erleben, wie unsere Steelers monatelang wie ein Fisch auf dem Trockenen zappeln, bis ihnen schließlich die Luft ausgeht und sie still und unbeachtet in der Bedeutungslosigkeit versinken.“

Rooney zeigte sich enttäuscht von der Saison 2025, die seiner Meinung nach zu viele ambitionierte Spielzüge und sogar einen Divisions-Titel umfasste – etwas, das niemand wirklich wollte.

„Diese übertriebenen Vorwärtswürfe und der unerwünschte Divisions-Sieg zeigen nur, wie weit wir uns von unserer eigentlichen Bestimmung entfernt haben.“

Die Ankündigung wirft Fragen auf: Ist dies eine bewusste Strategie, um durch Rodgers‘ Rückkehr einen geordneten Rückzug einzuleiten? Oder handelt es sich um ein verzweifeltes Manöver, um die letzten Reste von sportlichem Stolz zu bewahren? Eines ist sicher – die Steelers scheinen entschlossen, ihre Rolle als tragische Figur im NFL-Zirkus weiter auszubauen.

Quelle: Defector