Die Tampa Bay Lightning galten als Favorit – doch das Schicksal hatte andere Pläne. Nach einem dramatischen Game 7 gegen die Canadiens de Montréal (2:1) scheiterten die Lightning in der ersten Playoff-Runde. Ein Ergebnis, das selbst die hartgesottensten Fans sprachlos zurücklässt.

Trainer Jon Cooper brachte es auf den Punkt: „Wir hätten es nicht besser spielen können.“ Doch am Ende zählte nur das Ergebnis – und das war bitter. Die Lightning dominierten das Spiel mit 29:9 Schüssen aufs Tor, doch zwei unglückliche Tore besiegelten ihr Schicksal.

Besonders bitter: Torhüter Andrei Vasilevskiy, einer der besten Torhüter der Liga, hatte kaum eine Chance. Während andere NHL-Torhüter in dieser Nacht acht bzw. sechs Gegentore kassierten, blieb Vasilevskiy mit einer geringen Save Percentage weit unter seinen Möglichkeiten. Doch zwei der neun Torchancen der Canadiens waren kaum zu verhindern – ein abgefälschter Schuss und ein unglückliches Abpraller-Tor machten den Unterschied.

Die Lightning gehen mit leeren Händen in die Sommerpause. Kein Trostpreis, keine Hoffnung auf Revanche – nur die Frage, warum das Schicksal so grausam sein kann. Ein Spiel, das sie nicht verlieren konnten – und doch verloren haben.

Quelle: Defector