Houston, TX – Texans-General Manager Nick Caserio geht erneut gegen Trade-Gerüchte vor. Nach seiner deutlichen Absage an Spekulationen über einen möglichen Abgang von Quarterback C.J. Stroud in der Offseason, reagierte er nun auf Berichte, wonach Teams Interesse an einem Wechsel von Wide Receiver Nico Collins gezeigt hätten.
„Teams rufen ständig an und fragen nach Spielern. Aber wir werden Nico Collins nicht traden“, betonte Caserio während einer Pressekonferenz. „Wer auch immer diese Gerüchte verbreitet oder welche Informationen auch immer dahinterstecken – die können sie sich sonst wo hinstecken. Wir traden Nico nicht.“
Obwohl Collins vorerst im Team bleibt, könnte die Texans-Führung in den kommenden Monaten bei den Vertragsverhandlungen unter Zugzwang geraten. Der 25-jährige Receiver hat noch zwei Jahre Vertragslaufzeit mit Gehältern von 20 Millionen US-Dollar in dieser Saison und 21,2 Millionen im nächsten Jahr. Seit seinem Vertragsabschluss 2024 haben sich die Marktpreise für Top-Empfänger jedoch stark erhöht – etwa durch die neuen Deals von Jaxon Smith-Njigba oder Ja'Marr Chase.
„Die Gehälter für Receiver sind in den letzten Monaten explodiert“, erklärte ein Branchenkenner. „Wenn Collins weiterhin zu diesen Konditionen spielt, könnte Houston gezwungen sein, nachzuverhandeln, um ihn langfristig zu halten.“
Vertragslage könnte zum Zankapfel werden
Collins, der in der vergangenen Saison 80 Fänge für 1.297 Yards und acht Touchdowns verbuchte, gilt als einer der konstantesten Receiver der Liga. Dennoch könnte die Texans-Führung vor der Herausforderung stehen, seinen aktuellen Vertrag an die neuen Marktstandards anzupassen. Andernfalls droht ein schwieriger Sommer 2026, wenn Collins unrestricted Free Agent wird.
„Die Texans haben ein starkes Team aufgebaut, und Collins ist ein zentraler Baustein“, so der Experte. „Aber die finanziellen Rahmenbedingungen müssen stimmen – sonst könnte das Team vor einer schwierigen Entscheidung stehen.“