Der ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson sorgte diese Woche mit einer überraschenden Entschuldigung für Aufsehen. Auf seinem Podcast räumte er ein, eine Rolle bei Trumps Wiederwahl gespielt zu haben, und zeigte sich "davon gequält". Er entschuldigte sich zudem dafür, Menschen in die Irre geführt zu haben – allerdings ohne böse Absicht.
„Oh bitte“ – „The View“ reagiert mit Spott
Die Moderatorinnen von „The View“ zeigten sich wenig beeindruckt. Joy Behar reagierte mit einem sarkastischen „Oh bitte“, während Sunny Hostin mit einem trockenen „Egal“ konterte.
„Das reicht nicht“ – Warum die Entschuldigung nicht überzeugt
Sunny Hostin erklärte ausführlich, warum sie Carlsons Reue nicht ernst nimmt:
„Die Welt brennt, und du kannst nicht einfach ‚Hoppla!‘ sagen. Ich glaube ihm nicht, weil er 2021 noch hasste Trump – bis er 2023 plötzlich für ihn stimmte und 2024 sogar seine Kandidatur unterstützte. Jetzt soll ich ihm verzeihen? Nein danke.“
Joy Behar spottete, Carlson leide wohl unter „Lügner-Remorse“ und solle eine Liste aller seiner Fehleinschätzungen erstellen. Sara Haines und Alyssa Farah Griffin warfen ihm vor, nur für Klicks und Geld zu sprechen.
„Er geht dorthin, wo die Klicks sind“
Sara Haines kritisierte Carlsons mangelnde Distanzierung von kontroversen Gästen:
- Er lud den weißen Nationalisten Nick Fuentes ein und stellte dessen problematische Ansichten kaum infrage.
- Er interviewte Russlands Präsident Putin, ohne dessen Propaganda zu hinterfragen.
- Er verbreitete die Behauptung, Nazis hätten keine Absicht beim Holocaust gehabt.
Alyssa Farah Griffin resümierte: „Er geht dorthin, wo die Klicks sind.“
Die Diskussion von „The View“ ist im Video oben zu sehen.