Ty Simpson, der ehemalige Quarterback der Alabama Crimson Tide, steht vor einer entscheidenden Phase: dem NFL-Draft. Der 22-Jährige hofft, dass sein Name in der ersten Runde fällt – doch die Unsicherheit bleibt. Simpsons Leistungen in der College-Liga haben ihn zu einem der vielversprechendsten Quarterback-Talente gemacht. Dennoch gibt es Bedenken, ob er tatsächlich einer der ersten 32 Spieler sein wird.

Warum die Zweifel an Simpson bestehen

Einige Faktoren sprechen gegen eine frühe Auswahl des Alabama-Quarterbacks:

  • Begrenzte Erfahrung als Starting-Quarterback in der College-Liga
  • Eine schwache Saisonendphase, die seine Formkurve beeinflusst haben könnte
  • Die starke Konkurrenz durch andere Talente, darunter Fernando Mendoza, der als erster Quarterback gehandelt wird

Simpson selbst zeigt sich jedoch unbeeindruckt von der Spekulation. In einem Gespräch mit Jeremy Bergman von NFL Media machte er klar, dass er alles in seiner Macht Stehende getan hat:

"Es liegt nicht mehr in meiner Hand. Ich habe mein Bestes gegeben, und was auch passiert – es passiert. Ich bin damit im Reinen. Ich verstehe, dass alles möglich ist. Ich bin einfach nur aufgeregt, endlich loszulegen."

Simpsons Strategie: Gelassenheit und Vorbereitung

Der ehemalige Crimson-Tide-Spieler betont, dass er trotz der Unsicherheit einen kühlen Kopf bewahrt. Sein Fokus liegt darauf, sich auf das Draft-Wochenende vorzubereiten – unabhängig davon, ob er früh oder später ausgewählt wird. Simpson ist überzeugt, dass er jedem Team, das ihn nicht in der ersten Runde draftet, beweisen kann, dass es eine Fehlentscheidung war.

Ob sein Name am Donnerstag oder Freitag fällt – Simpson wird die Chance nutzen, sich zu präsentieren. Sein Ziel: Den Scouts und Managern zeigen, dass er das Zeug zum ersten Round Pick hat.

Was kommt nach dem Draft?

Sollte Simpson tatsächlich erst in späteren Runden oder sogar ungedraftet bleiben, hätte er trotzdem Optionen. Viele Teams scouten Talente auch nach dem Draft und bieten ihnen die Möglichkeit, als Undrafted Free Agent in die NFL einzusteigen. Simpson könnte sich so einen Weg in die Liga bahnen – auch ohne frühe Auswahl.