Ubisoft hat mit Assassin’s Creed Black Flag Resynced einen überraschend starken Start hingelegt: Das Remake führt die Vorbestellungs-Charts auf mehreren Plattformen an. Doch trotz der positiven Resonanz gibt es Kritik an Details wie der fehlenden Blutdarstellung und übertriebenen Videospiel-Soundeffekten. Jetzt reagiert Ubisoft und kündigt Korrekturen an.
Kampfsystem überzeugt – aber Blut fehlt
Der kürzlich veröffentlichte Trailer zeigt Edward Kenway in actionreichen Kämpfen gegen Soldaten und Piraten. Das überarbeitete Kampfsystem setzt weniger auf automatische Konter-Ketten als das Original aus 2013 und verlangt dem Spieler mehr strategisches Geschick ab. Die Animationen wirken flüssig und modern – ein vielversprechender Ansatz.
Doch ein zentraler Kritikpunkt bleibt: Im Gegensatz zum Original, in dem Blut bei jedem Treffer spritzte, scheint die Blutdarstellung im Remake deaktiviert zu sein. Ob dies aus Altersfreigaben oder technischen Gründen geschieht, ist unklar. Ubisoft hat die Beschwerden jedoch bereits aufgegriffen.
„Es wird Blut geben“ – und keine zusätzlichen Kosten
Resynced-Produzent Justin Ng betont in einer Stellungnahme:
„Es wird Blut geben.“Damit stellt er klar, dass die fehlende Blutdarstellung kein dauerhafter Zustand sein wird. Zudem geht er auf Spekulationen ein, die Blut oder andere Inhalte als kostenpflichtige DLCs vermuten:
„Das wird kein kostenpflichtiger DLC sein.“
Auch die übertriebenen Soundeffekte während der Kämpfe stehen in der Kritik. Ng bestätigt, dass Ubisoft hier nachbessert:
„Wir hören das Feedback zu den visuellen Effekten und Audio-Cues im Kampf. Diese werden reduziert.“
Frühe Reaktion auf Feedback – ein positives Zeichen
Ubisoft zeigt damit, dass es Spielerfeedback bereits Monate vor dem Release ernst nimmt – ein seltener Ansatz in der Branche. Viele Publisher warten sonst bis nach dem Launch, um „Fixes“ anzukündigen, die oft nie umgesetzt werden. Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2024 und könnte mit den geplanten Anpassungen zu einem gelungenen Remake werden.