Seit 15 Jahren lag er versteckt in den Code-Archiven von Metal Gear Solid 2: ein frei steuerbarer 3D-Kameramodus, der das Spielerlebnis revolutioniert. Der Modder Afevis Solmunko stieß zufällig darauf, als er eigentlich nach anderen Dingen suchte. Sein Fund könnte das Spiel für viele Fans grundlegend verbessern.
Ein zufälliger Fund mit großer Wirkung
Solmunko entdeckte den versteckten Modus nicht etwa durch gezielte Suche, sondern eher durch Zufall. Wie er in einem Tweet erklärte, handelt es sich um einen 3D-Kameramodus, der es Spielern ermöglicht, die Kamera frei um die Spielfigur zu bewegen – ähnlich wie in Splinter Cell oder späteren Metal Gear Solid-Titeln.
Im Gegensatz zu den festen Kameraperspektiven der Originalversion und der Metal Gear Solid 3: Subsistence-Neuauflage bietet dieser Modus eine deutlich flexiblere Sicht. Allerdings funktioniert er nicht in engen Innenräumen, da die Kamera sonst durch Wände schneiden würde. Dies deutet darauf hin, dass die Entwickler den Modus ursprünglich für die HD-Sammlung in Betracht gezogen, aber nicht umgesetzt haben.
Ein Mod soll das Feature bald zugänglich machen
Solmunko arbeitet bereits daran, den Kameramodus in sein MGSHDFix-Mod zu integrieren. Dadurch können Spieler Metal Gear Solid 2 mit modernster Grafik und Steuerung erleben – 25 Jahre nach Release. Die Entdeckung ist nur eine von mehreren Überraschungen rund um das Jubiläum des Kultspiels, darunter auch die Veröffentlichung vieler originaler Entwicklungsdateien.
Was kommt als Nächstes?
Mit dem bevorstehenden 25. Jahrestag von Metal Gear Solid 2 am 13. November könnten weitere Geheimnisse ans Licht kommen. Fans dürfen gespannt sein, welche weiteren Mods oder Enthüllungen die Community in den kommenden Wochen präsentiert.