Waymo, eine Tochtergesellschaft von Alphabet, hat einen Rückruf für seine autonome Fahrsoftware angekündigt. Diese hatte es den Fahrzeugen ermöglicht, trotz überfluteter Straßen weiterzufahren. Betroffen sind 3.791 Fahrzeuge, die mit den Systemen der fünften und sechsten Generation ausgestattet sind.
In einer Mitteilung an die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) erklärte das Unternehmen, dass ein unbesetztes Robotaxi eine überflutete Straße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 Meilen pro Stunde durchquerte. Obwohl das Fahrzeug die Überschwemmung erkannte, fuhr es mit reduzierter Geschwindigkeit weiter. Waymo bestätigte, dass an einer Lösung gearbeitet werde, und hat in der Zwischenzeit ein Update eingeführt, um die Wettererkennung zu verbessern.
Hintergrund und Maßnahmen
Die Rückrufaktion folgt auf einen Vorfall, bei dem ein Waymo-Fahrzeug trotz offensichtlicher Überflutung eine Straße befuhr. Das Unternehmen betonte, dass die Sicherheit der Passagiere und anderer Verkehrsteilnehmer oberste Priorität habe. Die aktualisierte Software soll nun besser zwischen befahrbaren und nicht befahrbaren Straßenabschnitten unterscheiden können.
Reaktionen und weitere Schritte
Waymo arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die Software zu verbessern. Kunden und Nutzer der Robotaxis werden über die Änderungen informiert. Die Fahrzeuge bleiben vorerst im Einsatz, erhalten jedoch das Update, um zukünftige Risiken zu minimieren.
"Die Sicherheit unserer Fahrgäste und der Öffentlichkeit hat für uns höchste Priorität. Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung." – Waymo-Sprecher