YouTube hat eine neue Funktion eingeführt, mit der Nutzer Shorts-Videos aus ihrem Feed ausschließen können. Dazu kann man die Shorts-Feed-Zeitbegrenzung auf null Minuten einstellen – eine Maßnahme gegen exzessives Scrollen, insbesondere auf mobilen Geräten.
Neue Option für alle Nutzer
Ursprünglich startete YouTube im Oktober des Vorjahres eine Shorts-Feed-Zeitbegrenzung, die jedoch zunächst nur auf 15 Minuten eingestellt werden konnte. Nach Ablauf dieser Zeit erschien eine Erinnerung, eine Pause einzulegen. Anfang dieses Jahres wurde die Funktion in die Elternkontrollen integriert, sodass Erziehungsberechtigte Zeitlimits für jüngere Nutzer festlegen konnten. Damals kündigte YouTube an, dass Eltern bald die Option erhalten würden, den Timer auf null Minuten zu setzen. Jetzt ist diese Einstellung für alle Nutzer verfügbar.
In unserem Test mit einem Erwachsenenkonto konnten wir die Option bestätigen: Nach der Auswahl von „0 Minuten“ erscheint eine Benachrichtigung mit dem Hinweis: „Das Scrollen ist pausiert, aber einzelne Shorts könnten weiterhin angezeigt werden.“ Zudem kann es erforderlich sein, die YouTube-App neu zu starten, damit die Shorts vollständig aus dem Feed verschwinden.
So deaktivieren Sie Shorts in Ihrem Feed
Um Shorts komplett zu blockieren, gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie die YouTube-App auf Ihrem Smartphone.
- Tippen Sie auf Ihr Profilbild und wählen Sie „Einstellungen“ aus.
- Navigieren Sie zu „Zeitmanagement“ und dann zu „Tageslimits“.
- Wählen Sie den Abschnitt „Shorts-Feed-Zeitbegrenzung“ aus.
- Stellen Sie die Zeit auf 0 Minuten ein.
Falls Sie Shorts nicht vollständig deaktivieren möchten, stehen Ihnen weitere Optionen zur Verfügung – die maximale Zeitbegrenzung beträgt zwei Stunden.
Hintergrund: YouTube gegen exzessives Scrollen
Die neue Funktion zielt darauf ab, die Nutzung von Shorts zu kontrollieren und Nutzer vor übermäßigem Konsum zu schützen. Besonders für Eltern bietet die Einstellung auf null Minuten eine einfache Möglichkeit, den Zugriff auf Shorts-Inhalte für Kinder zu blockieren. YouTube setzt damit seine Bemühungen fort, die Plattform sicherer und kontrollierbarer zu gestalten.