Der Runningback der New Orleans Saints, Alvin Kamara, hat sich in einem Interview auf dem Podcast The Set von Terron Armstead positiv über den kürzlichen Wechsel von Travis Etienne zu den Saints geäußert. Obwohl Kamara seine Pläne für die kommende Saison nicht explizit thematisierte, deutete er an, dass er sich eine weitere Spielzeit in New Orleans wünscht.
Die Saints hatten Etienne in der Free Agency mit einem Vierjahresvertrag über 52 Millionen US-Dollar verpflichtet. Kamara äußerte sich begeistert über den Deal:
„Viele Leute denken wohl, dass es hier um eine Fehde oder so etwas geht, wenn solche Transfers passieren. Aber ich könnte nicht glücklicher sein. Erstens hat mein Kumpel sein Geld bekommen, und zweitens ist das einfach nur Hilfe im Backfield. Das ist das Wichtigste. Niemand kann das allein schaffen. Ich bin cool damit. In welche Richtung wir auch gehen, ich bin dabei. Ich hatte noch nicht viel Gelegenheit, mit ihm zu sprechen, aber ich bin definitiv begeistert, dass er jetzt das Fleur-de-Lis auf seinem Helm trägt und bezahlt wird.“
Die Saints hatten Kamaras Vertrag zu Beginn der Offseason angepasst, um einen Trade oder eine Entlassung nach dem 1. Juni zu erleichtern. Dies hat Spekulationen über Kamaras Zukunft genährt, da der Verein bisher nur bestätigte, dass Kamara weiterhin im Kader steht. Sein Gehalt beläuft sich in dieser Saison auf 10,45 Millionen US-Dollar gegen die Salary-Cap.
Um bei den Saints zu bleiben, könnte Kamara möglicherweise eine Gehaltskürzung akzeptieren. Es klingt jedoch, als strebe er eine zehnte Saison in New Orleans an. Er betonte, Etienne in Jacksonville beobachtet zu haben und freue sich auf eine gemeinsame Zukunft:
„Ich bin gespannt, was wir zusammen erreichen können.“
Kamara und Mark Ingram bildeten von 2017 bis 2020 ein starkes Duo im Backfield. In der Saison 2017/18 erzielten sie gemeinsam 3.380 Laufyards und 40 Touchdowns. Kamara sieht in Etienne eine Chance, diese Erfolge zu wiederholen:
„Das ist es, was wir anstreben. Mark und ich haben die Latte sehr hoch gelegt. Das ist Effizienz auf höchstem Niveau. Ich bin zu 100 Prozent dabei. Wenn das die Richtung ist, in die wir gehen, bin ich dabei. Ich glaube, wir können das schaffen.“