Die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) hat erneut scharfe Kritik an Milliardären geäußert. In einem Interview mit Ilana Glazer im Podcast „It’s Open“ erklärte sie, dass eine Milliarde Dollar nicht „verdient“ werden könne. Vielmehr entstehe solcher Reichtum durch Marktmacht, Regelbrüche und Ausbeutung von Arbeitskräften.
AOC betonte:
„Ab einem bestimmten Vermögenslevel handelt es sich um unverdienten Reichtum. Man kann eine Milliarde Dollar nicht verdienen. Man kann Marktmacht aufbauen, Regeln brechen, Arbeitsgesetze missachten oder Menschen weniger zahlen, als sie wert sind – aber verdienen kann man das nicht.“
Ihrer Ansicht nach führe dies zu einer moralisch verzerrten Wahrnehmung:
„Die Menschen an der Spitze gelten als klüger, besser und sophistizierter. Diejenigen am unteren Ende werden dagegen als ungebildet oder faul abgestempelt.“
Neben ihrer Kritik an Milliardären nahm AOC kürzlich auch die Trump-Administration ins Visier. Besonders Kash Patel, ein ehemaliger Mitarbeiter des Weißen Hauses, stand in ihrer Kritik. Grund dafür war ein Artikel im The Atlantic, der FBI-Direktor Christopher Wray als „unberechenbar“ beschrieb.
AOC kommentierte:
„Nach dem olympischen Eishockeyturnier sah man, wie jemand Flaschen in die Luft wirft. Das ist nicht nur peinlich, sondern zeigt auch, wie leicht manipulierbar diese Person ist.“
Sie warnte weiter:
„Wenn jemand sich in der Öffentlichkeit so unberechenbar verhält – besonders in einer Position wie der des FBI-Direktors – schafft das Möglichkeiten für Erpressung.“
Die Aussagen von AOC fielen in einer Zeit, in der sie sich wiederholt gegen wirtschaftliche Ungleichheit und Machtmissbrauch positioniert.