Der demokratische Kongressabgeordnete Suhas Subramanyam (Virginia) hat sich in einer TV-Sendung für den Rücktritt von Handelsminister Howard Lutnick ausgesprochen. Lutnick hatte in einer geschlossenen Anhörung vor dem House Oversight Committee Angaben zu seiner Beziehung zu Jeffrey Epstein gemacht, die nun als unwahr entlarvt wurden.

Neu veröffentlichte Justizdokumente belegen, dass Lutnick Epstein nach 2005 mindestens dreimal traf – obwohl er zuvor behauptet hatte, nie wieder Kontakt gehabt zu haben. Subramanyam, Mitglied des Ausschusses, kritisierte Lutnicks widersprüchliche und ausweichende Aussagen scharf.

„Es ist erstaunlich, dass die Republikaner die Anhörung nicht einmal auf Video festhalten wollten. Jetzt wissen wir warum“, erklärte Subramanyam. „Weil Lutnick erneut unehrlich und ausweichend war – sowohl gegenüber uns als auch gegenüber der Öffentlichkeit.“

Lutnick belastet sich selbst mit widersprüchlichen Aussagen

In der Anhörung wurde Lutnick mit Beweisen konfrontiert, darunter Fotos von einem Treffen auf Epsteins Insel. Statt die Fakten einzugestehen, rechtfertigte er sich mit einer fragwürdigen Ausrede:

„Wir fragten ihn: ‚Sie sagten, Sie seien nie wieder mit ihm im selben Raum gewesen. Aber wir haben Fotos von Ihnen auf seiner Insel. Wie erklären Sie das?‘
Statt ehrlich zu sein, beharrte Lutnick darauf: ‚Ich war mit meiner Frau im Raum – das zählt nicht.‘“

Subramanyam enthüllte zudem, dass Lutnick nicht einmal erklären konnte, warum er überhaupt auf Epsteins Insel reiste:

„Er behauptet, sich nicht zu erinnern, warum er dorthin fuhr. Dabei brachte er sogar seine Frau und Kinder mit – auf eine Insel, auf der schwere Verbrechen stattfanden. Er selbst bezeichnete Epstein als ‚abstoßenden Menschen‘.“

Der Abgeordnete zog ein vernichtendes Fazit: „Lutnick hat das amerikanische Volk belogen. Er sollte zurücktreten.“

Quelle: The Wrap