US-Präsident Donald Trump hat am Freitag überraschend angeblich nie zuvor veröffentlichte UFO-Dokumente freigegeben. Die Pentagon-Akten enthalten unter anderem Transkripte von Apollo-11- und Apollo-17-Missionen, in denen Astronauten ungewöhnliche Beobachtungen beschrieben. Die Dokumente gelten als Teil einer geplanten Serie von Enthüllungen.
Kritik: Ablenkung von brisanten Themen
Trotz Trumps Aufruf, die Veröffentlichung zu „genießen“, löste die Aktion vor allem in sozialen Medien heftige Kritik aus. Viele Nutzer warfen der Regierung vor, mit den UFO-Akten von anderen drängenden Problemen abzulenken – darunter die noch immer nicht vollständig veröffentlichten Epstein-Akten, der anhaltende Konflikt mit dem Iran, die hohe Inflation und Korruptionsvorwürfe innerhalb der Administration.
Die ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene bezeichnete die Veröffentlichung als „Glitzerpropaganda“ und schrieb auf X (ehemals Twitter):
„Ich interessiere mich nicht für UFO-Akten. Ich bin es leid, dass uns ständig ein ‚Glitzerobjekt‘ vorgesetzt wird, während im Ausland Kriege geführt werden, Vergewaltiger und Pädophile frei herumlaufen und der Dollar an Wert verliert.“
Greene betonte, dass die Regierung trotz ihrer Versprechen weder alle Epstein-Akten veröffentlicht noch Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen habe. Stattdessen lenke sie mit UFO-Meldungen von den tatsächlichen Problemen ab – etwa den hohen Lebenshaltungskosten.
Soziale Medien: Spott und Empörung
Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen überwiegend negativ aus. Nutzer kommentierten sarkastisch, dass die Regierung mit den UFO-Akten gezielt von den wahren Sorgen der Bürger ablenken wolle:
- „Leck mich am Arsch mit euren UFOs! Meine Lebensmittel, mein Benzin und meine Stromrechnung sind teuer – aber Hauptsache, ihr lenkt ab.“
- „Die Regierung will uns verrückt machen – egal, ob die UFO-Geschichten wahr sind oder nicht.“
Auch der Komiker und Podcaster Tim Dillon übte scharfe Kritik. In seiner Show bezeichnete er die Aktion als gezielte Strategie, um die Öffentlichkeit zu verunsichern:
„Egal, ob das stimmt oder nicht … Sie versuchen, euch in den Wahnsinn zu treiben.“
Nicht alle Kommentare waren jedoch negativ. Ein Nutzer verwies auf den kommenden Film „Disclosure Day“ von Steven Spielberg und spekulierte, dass der Regisseur die kostenlose Werbung zu schätzen wisse:
„Der glücklichste Mensch heute? Steven Spielberg. Sein neuer UFO-Film ‚Disclosure Day‘ kommt im Juni in die Kinos.“
Hintergrund: Was steht in den freigegebenen Akten?
Die freigegebenen Dokumente enthalten unter anderem:
- Ein Transkript des Apollo-11-Debriefings von 1969, in dem Astronaut Buzz Aldrin von „ungewöhnlichen“ Beobachtungen berichtete.
- Eine Aufzeichnung der Apollo-17-Mission, in der Pilot Ronald Evans „sehr helle Teilchen“ außerhalb des Raumschiffs beschrieb.
- Eine Aussage von Harrison Schmitt, der die Szene mit den Worten „Es sieht aus wie der 4. Juli am Fenster von Ron“ kommentierte.
Die Dokumente sind Teil einer geplanten Serie von Veröffentlichungen, wie das Pentagon mitteilte. Ob weitere brisante Enthüllungen folgen, bleibt abzuwarten.