Auf einem Golfplatz von Donald Trump wurde am vergangenen Wochenende eine 22 Fuß hohe goldene Statue des ehemaligen US-Präsidenten enthüllt. Doch Stephen Colbert, Moderator der CBS-Show „The Late Show“, sieht darin noch Verbesserungspotenzial – und zwar wortwörtlich.

Colbert schlug vor, der Statue „ein paar Griffe anzubringen, damit man sie leichter umwerfen kann, wenn wir von den Kanadiern befreit werden“. Der Komiker spielte damit auf die umstrittene Symbolik der Statue an, die an das biblische „Goldene Kalb“ erinnert.

Die Statue steht auf dem Gelände des Trump National Doral Miami, einem von Trumps zahlreichen Golfresorts. Pastor John Mark Burns, ein spiritueller Berater des Ex-Präsidenten, hatte die Enthüllung vorgenommen. Dargestellt ist Trump mit erhobener Faust in den Himmel – ein Motiv, das bereits in der Vergangenheit polarisierte.

Colbert kommentierte zudem, die Statue sehe „überraschend faltig“ aus:

„Sieht aus, als hätte man vergessen, seine Hose, sein Hemd und sein Gesicht zu bügeln.“

Kontroverse um die goldene Statue

Die Enthüllung der Statue löste eine Welle der Kritik aus. Viele Nutzer in sozialen Medien verglichen das Monument mit dem „Goldenen Kalb“ aus der Bibel, einem Symbol für Götzendienst. Burns wies diese Assoziation auf Twitter vehement zurück:

„Lassen Sie mich das klarstellen: Das ist kein goldenes Kalb.“

Doch gerade diese vorauseilende Verteidigung sorgte bei Colbert für Skepsis. Er verglich die Situation mit einem Restaurantbesuch:

„Das ist, als würde man ins Applebee’s gehen und der Kellner sagt: ‚Unsere Spezialitäten heute sind das Rumpsteak und die Ofenkartoffel. Und wie auf meinem Button steht, ist unser Salatdressing frei von Urin.‘“

Colberts sarkastische Kommentare unterstrichen einmal mehr die polarisierende Wirkung von Trumps Symbolpolitik. Die Statue bleibt damit nicht nur ein architektonisches, sondern auch ein mediales Statement – und ein gefundenes Fressen für Comedy.

Quelle: The Wrap