Das neue MacBook Neo von Apple könnte seinen attraktivsten Preis verlieren – und das ausgerechnet wegen eines anhaltenden RAM-Mangels. Laut dem Analysten Tim Culpan steht zu befürchten, dass Apple die günstigste Variante des Neo für 599 US-Dollar aus dem Sortiment nimmt. Übrig bliebe dann nur noch das Modell für 699 US-Dollar mit 512 GB Speicher.

Bereits in dieser Woche hat Apple eine ähnliche Maßnahme umgesetzt: Die preiswerteste Variante des Mac mini wurde aus dem Verkauf genommen, wodurch der Einstiegspreis nun bei 799 US-Dollar liegt. Im März entfernte Apple zudem die Option für 512 GB RAM beim Mac Studio – vermutlich ebenfalls eine Folge der Lieferengpässe.

Ironischerweise könnte gerade der große Erfolg des MacBook Neo zu dieser Preisanpassung führen. Das Gerät kam zu einem Zeitpunkt auf den Markt, als die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz stark stieg – und damit auch der Bedarf an leistungsfähiger Hardware. Die RAM-Knappheit trifft damit nicht nur Apple, sondern die gesamte Tech-Branche.

Ob Apple die Preise dauerhaft anhebt oder nur vorübergehend anpasst, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Die aktuellen Lieferengpässe könnten die Strategie des Unternehmens bei Einstiegsmodellen grundlegend verändern.

Quelle: The Verge