Apple erwägt laut einem aktuellen Bericht, den 18A-Produktionsprozess von Intel für die Herstellung eigener Chips einzusetzen. Dies würde die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen weiter vertiefen und könnte langfristig die Abhängigkeit von externen Zulieferern verringern.
Laut Bloomberg, das sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, soll der erste Testlauf zunächst ältere Apple-Silicon-Systeme umfassen. Dabei handelt es sich vor allem um Chips, die bereits in früheren Generationen von iPhones und Macs verbaut wurden. Eine mögliche Ausweitung auf neuere Modelle wäre jedoch denkbar.
Der 18A-Prozess von Intel gilt als einer der fortschrittlichsten Halbleiterfertigungsverfahren und könnte Apple dabei helfen, leistungsfähigere und energieeffizientere Chips zu entwickeln. Dies wäre besonders für die kommenden iPhone- und Mac-Generationen von Bedeutung, da der Wettbewerb in der Branche immer stärker wird.
Die Zusammenarbeit zwischen Apple und Intel hat in der Vergangenheit bereits zu bedeutenden Innovationen geführt, darunter die Entwicklung von Apple Silicon. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, könnte dies den Weg für eine noch engere Partnerschaft ebnen.
Experten zufolge könnte der Einsatz des 18A-Prozesses Apple zudem unabhängiger von anderen Chip-Herstellern machen, insbesondere von TSMC, das derzeit die meisten Apple-Chips produziert. Dies würde die Lieferkettenresilienz des Unternehmens stärken und potenzielle Risiken minimieren.