Der Apple Studio Display macht optisch eine gute Figur neben einem MacBook, doch die veraltete Display-Technologie bremst ihn aus. Foto: John Higgins / The Verge

Über ein Jahrzehnt dominierte Apple den Markt für 5K-Monitore – einfach weil es kaum Alternativen gab. Der LG UltraFine 5K war zwar eine solide, aber wenig inspirierende Wahl. Viele Nutzer kauften stattdessen einen iMac aus dem Jahr 2014 allein wegen seines 5K-Displays. Erst 2022 brachte Apple mit dem Studio Display für 1.599 US-Dollar endlich ein eigenes Modell auf den Markt – im Grunde der iMac-Bildschirm als separates Gerät mit Webcam und Lautsprechern. Damit verschwand der LG aus dem Apple-Store.

Konkurrenz holt auf – zu spät für Apple?

Erst Ende 2024 folgten Hersteller wie BenQ und Asus mit eigenen 27-Zoll-5K-Monitoren. Zwar galt der Studio Display lange als bester 5K-Monitor in Sachen Verarbeitung und Design, doch die veraltete Panel-Technologie macht ihn heute weniger attraktiv. Während die Konkurrenz mit moderneren Displays und besseren Features aufholt, wirkt Apples Lösung zunehmend veraltet.

Was den Studio Display heute unattraktiv macht

  • Veraltete Display-Technologie: Der Studio Display setzt weiterhin auf ältere Panel-Technik, die nicht mit modernen Standards mithalten kann.
  • Hoher Preis: Mit 1.599 US-Dollar ist er deutlich teurer als vergleichbare Modelle der Konkurrenz.
  • Fehlende Innovation: Während andere Hersteller mit OLED, höherer Bildwiederholrate oder besseren Anschlüssen werben, bleibt Apple bei bewährten, aber veralteten Lösungen.

Fazit: Ein verpasste Chance?

Apple hatte jahrelang eine Monopolstellung im 5K-Monitor-Markt – doch statt diese zu nutzen und Innovationen voranzutreiben, setzte das Unternehmen auf bewährte, aber veraltete Technik. Erst als die Konkurrenz nachzog, wurde klar: Der Studio Display war ein Schritt in die richtige Richtung, aber längst nicht der beste.

„Apple hatte die Chance, den 5K-Monitor-Markt zu revolutionieren – doch stattdessen blieb es bei einer halbherzigen Lösung.“

Quelle: The Verge