Arvid Lindblad ist der einzige Rookie in der Formel 1 dieser Saison. Mit gerade einmal 18 Jahren hat der Fahrer von Visa Cash App RB bereits in seinen ersten drei Rennen Punkte geholt – darunter ein starker achter Platz bei seinem Debüt in Melbourne. Vor seinem ersten Rennen in Miami blickt er auf eine vielversprechende, aber auch lehrreiche Anfangsphase zurück.

Der Schwede, der als jüngster Fahrer der Saison gilt, zieht eine positive Bilanz seiner ersten drei Grand Prix. Besonders stolz ist er auf seinen Einstand in Australien, wo er nicht nur die Punkte, sondern sogar kurzzeitig den dritten Platz belegte. „Es war unglaublich“, sagt Lindblad. „Ich habe immer davon geträumt, in der Formel 1 zu fahren – und dann so einen Tag zu erleben, war einfach magisch. Noch schöner war es, meine Eltern an diesem Wochenende dabei zu haben.“

Doch der Rookie zeigt sich auch selbstkritisch: „Es gab viele gute Momente, die mir gezeigt haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Gleichzeitig wurden mir aber auch meine Schwächen bewusst – und das ist wichtig für meine weitere Entwicklung.“ Sein Ziel für die Zukunft? Nicht unbedingt ein Podium, sondern konsequente Verbesserung. „Ein Podium wäre natürlich toll, aber für mich geht es jetzt darum, jeden Tag dazuzulernen und mich weiterzuentwickeln“, erklärt er.

Die ersten drei Rennen im Überblick:

  • Australien (Melbourne): P8 – Debüt mit Punkten und kurzzeitig P3
  • Japan (Suzuka): Weitere starke Leistungen, aber noch keine Punkte
  • China (Shanghai): Konstante Rundenzeiten, aber knappe Ausbeute

Mit Blick auf Miami betont Lindblad, dass er die Pause nach den ersten Rennen genutzt hat, um sich mental und technisch vorzubereiten. „Die Zeit zwischen den Rennen war wichtig, um Feedback zu verarbeiten und an den richtigen Stellschrauben zu drehen“, sagt er. Sein Team, Visa Cash App RB, unterstützt ihn dabei mit gezieltem Training und Datenanalyse.

Fraglich bleibt, ob der junge Schwede in Miami erneut punkten kann. Doch eines ist sicher: Arvid Lindblad hat bereits bewiesen, dass er das Zeug zum Formel-1-Star hat – auch wenn er selbst noch bescheiden bleibt. „Ich bin noch ganz am Anfang. Jedes Rennen ist eine neue Chance, dazuzulernen.“

Quelle: SB Nation