Nach den umstrittenen Änderungen und dem Abgang der beiden Directors von Assassin’s Creed Hexe stand das Spiel in der Kritik. Doch nun gibt es Hoffnung für Fans: Der legendäre Assassine Ezio Auditore könnte im neuen Spin-off eine Rolle spielen. Laut Insider Gaming, das sich auf den Leaker "Rogue" beruft, ist die Hauptfigur Anika eine Nachfahrin der Auditore-Familie – konkret die Nichte von Ezio.
Rogue behauptet, Ezio werde "zu 100 Prozent" zurückkehren. In einer Szene erkennt Anika seine markante weiße Kleidung, die aus Ezios Uniform und Kapuze besteht. "Diese weiße Kapuze – sie ist wie in den Zeichnungen meiner Mutter", sagt sie zu ihm. Ezio antwortet, dass ihre Mutter, seine Schwester Claudia, wollte, dass Anika "ein normales Leben" führt – und nicht wie ihr Onkel zum Assassinen wird.
In einer weiteren Sequenz unterhalten sich Ezio und Anika. Der weiß gekleidete Assassine bezeichnet sich selbst als "alter Mann" und zitiert den berühmten Spruch des Ordens: "Nulla è reale, tutto è lecito" – "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt."
Ezio wurde zuletzt in Assassin’s Creed Revelations gesehen. Obwohl er in diesem Spiel nicht starb, verstarb er laut Assassin’s Creed: Embers im Jahr 1524 in Florenz im Alter von 65 Jahren. Sollte der Leak stimmen, müsste die Handlung von Hexe vor diesem Datum spielen.
Weitere Details deuten darauf hin, dass Anika als "Dämon" bezeichnet wird – ähnlich wie Ezio einst in Italien. Zudem gibt es Andeutungen, dass jemand oder etwas sie für ihr Wissen und ihre Fähigkeiten "verbrennen" will. Sollte die Handlung vor 1524 spielen, wäre ein Schauplatz in Spanien während der frühen Inquisitionszeit denkbar, da die Reformation zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll etabliert war.
Rogue erwähnt zudem eine Figur namens "Wolfgang", was auf Deutschland (Heiliges Römisches Reich) als möglichen Handlungsort hindeutet. Allerdings passt dies nicht zum Höhepunkt der Hexenverfolgungen, der erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stattfand. Dennoch wäre diese Enthüllung ein weiterer Versuch von Ubisoft, mit Nostalgie zu punkten – besonders angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, das in den letzten fünf Jahren über 90 Prozent seines Wertes verloren hat.