Blake Lively hat nach einem kürzlich erzielten Vergleich mit ihrem „It Ends With Us“-Co-Star und Regisseur Justin Baldoni weitere rechtliche Schritte eingeleitet. Wie ihre Anwälte Michael Gottlieb und Esra Hudson am Donnerstag mitteilten, fordert sie nun Anwaltskosten, Schadensersatz sowie Strafschadensersatz.
In einer offiziellen Stellungnahme betonten die Anwälte, dass der Vergleich ein „siegreicher Erfolg“ für Lively sei. Durch die Einigung und den Verzicht auf Berufung haften Baldoni und die weiteren Beklagten nun persönlich für den Missbrauch des Rechtssystems, um Lively zum Schweigen zu bringen und einzuschüchtern. Zudem räumten die Beklagten ein, dass Livelys Vorwürfe „gehört werden mussten“ – und widerlegten damit endgültig die Behauptung, sie habe „erfundene“ Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung und Vergeltung erhoben.
„Von Anfang an war Blakes Ziel klar: Sie wollte diejenigen zur Verantwortung ziehen, die Diffamierungskampagnen und Racheklagen nutzen, um Überlebende einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen“, heißt es in der Erklärung. „Dieses Ziel bleibt bestehen.“
Gemeinsame Erklärung beendete juristischen Streit
Der nun eingereichte Vergleich (der noch der richterlichen Genehmigung in New York bedarf) folgt auf eine gemeinsame Erklärung der beiden Parteien, die am Montag veröffentlicht wurde und den Rechtsstreit beendete. Dieser hatte im Dezember 2024 begonnen.
Auszug aus der gemeinsamen Stellungnahme:
„Das Ergebnis – der Film ‚It Ends With Us‘ – ist für alle, die an seiner Entstehung mitgewirkt haben, eine Quelle des Stolzes. Unser Ziel war es, Bewusstsein zu schaffen und einen echten Unterschied im Leben von Betroffenen häuslicher Gewalt – und allen Überlebenden – zu bewirken. Wir stehen hinter diesem Ziel. Gleichzeitig erkennen wir an, dass der Prozess Herausforderungen mit sich brachte und die von Ms. Lively geäußerten Bedenken gehört werden mussten.“
„Wir setzen uns weiterhin für Arbeitsumgebungen ein, die frei von Unangemessenheiten und unproduktiven Dynamiken sind. Wir hoffen inständig, dass dies allen Beteiligten – einschließlich einer respektvollen Online-Umgebung – Klarheit bringt und einen konstruktiven Neuanfang ermöglicht.“
Baldonis Anwalt zeigt sich zufrieden
Während Livelys Team die Forderungen nach Schadensersatz öffentlich machte, äußerte sich Baldonis Anwalt Bryan Freedman gegenüber Extra am Mittwoch. Zwar könne er keine Details des Vergleichs preisgeben, doch betonte er, dass Baldoni und sein Team „überglücklich“ über das Ergebnis seien. „Sie sind sehr zufrieden mit dem Ausgang und dem Vergleich selbst.“
Die Redaktion von TheWrap hat sich an Baldonis Team gewandt, um weitere Stellungnahmen einzuholen, bisher jedoch keine Rückmeldung erhalten.
Weitere Informationen folgen.