Nach dem NFL-Draft 2026 hat sich an der Einschätzung zu den Arizona Cardinals wenig geändert: Sie gelten weiterhin als das Team mit den geringsten Chancen auf die Play-offs in der gesamten Liga. Die aktuellen Wettquoten für die Cardinals liegen bei +2000 – damit haben sie die schlechtesten Aussichten auf eine Playoff-Teilnahme. Noch vor dem Draft lagen ihre Quoten bereits auf diesem Niveau, und auch die Verpflichtung des Runningbacks Jeremiyah Love an dritter Stelle änderte daran nichts.

Unsichere Quarterback-Situation als Hauptproblem

Der größte Grund, warum kaum jemand mit einem Playoff-Einzug der Cardinals in dieser Saison rechnet, ist die unklare Situation auf der Quarterback-Position. Jacoby Brissett und Gardner Minshew konkurrieren um den Posten, und auch der Rookie Carson Beck aus der dritten Runde könnte sich in die Diskussion einmischen. Keiner dieser Spieler gilt jedoch als Garant für eine Playoff-Teilnahme.

Starke NFC West als weitere Hürde

Hinzu kommt, dass die NFC West in dieser Saison besonders kompetitiv sein dürfte. Teams wie die Seattle Seahawks, Los Angeles Rams und San Francisco 49ers werden als ernsthafte Titelanwärter gehandelt. Gegen diese Konkurrenz haben die Cardinals kaum eine Chance.

Auch der neue Head Coach Mike LaFleur übernimmt ein Team, das von niemandem als Playoff-Anwärter für 2026 eingestuft wird. Die Cardinals scheinen stattdessen auf einen langfristigen Aufbau für die Saison 2027 hinzuarbeiten.