Nach dem Abschluss von „The Summer I Turned Pretty“ übernimmt Christopher Briney in HBO Max‘ „Hacks“ eine Rolle, die sich deutlich von seinen bisherigen Projekten unterscheidet. Der Schauspieler zeigt sich begeistert von der Gelegenheit und bezeichnet die Serie als „beste Comedy der letzten fünf Jahre“.
In der finalen Staffel von „Hacks“ schlüpft Briney in die Rolle des aufstrebenden Rockstars Nico Hayes, der als neuer Künstler im Palmetto residiert. Damit verlässt er das Image des „Jungen von nebenan“ aus seiner YA-Serie und präsentiert sich in auffälligen, oft ungekniöpften Hemden und Tattoos – ein Look, der an Harry Styles und Mick Jagger erinnert.
Inspiration aus verschiedenen Epochen
Die Ähnlichkeiten zu Harry Styles sind unübersehbar, doch Briney betont, dass Nico Hayes nicht nur eine einzelne Persönlichkeit widerspiegelt. „Es ist nicht nur eine Person – es gibt offensichtliche Inspirationen aus mehreren dieser Icons“, erklärt er. „Wichtig für die Figur ist, dass er eine alte Seele ist, viel durchgemacht hat und schneller erwachsen werden musste als die meisten.“
Um dem Charakter mehr Tiefe zu verleihen, studierte Briney das Auftreten von Rockstars aus den 1970er-Jahren. „Ich wollte ihm diesen lässigen Schwung älterer Generationen geben“, sagt er. „Dazu habe ich mir viele Videos von Original-Rockstars angeschaut.“
Romantik und Humor mit Jean Smart
Nico Hayes‘ alte Seele und seine Lebenserfahrung wecken die Aufmerksamkeit von Deborah Vance, gespielt von Jean Smart. Die beiden entwickeln nicht nur eine berufliche, sondern auch eine romantische Verbindung – eine Dynamik, die für zahlreiche Lacher und emotionale Momente sorgt.
Ein spontanes Casting-Erlebnis
Wie kam es zu Brineys Gastauftritt in „Hacks“? Der Schauspieler erinnert sich an ein eher ungewöhnliches Casting-Erlebnis: „Ich hatte einen Zoom-Call mit der Besetzung, bei dem ich die Seiten erst zwei Tage vorher erhalten hatte. An dem Tag selbst war ich mitten in einer langen Pressetour und hatte kaum Zeit, mich vorzubereiten. Als ich um 19:59 Uhr endlich zu Hause ankam, riss ich meinen Laptop auf und stieg ohne große Vorbereitung in den Call ein.“
Doch das Casting verlief überraschend positiv. „Die Besetzung war sehr nett, und wir haben die Szene mehrmals durchgespielt“, erzählt Briney. „Dann fragten sie mich, ob ich singen könne – und ich sagte ‚ja‘, obwohl ich es eigentlich nicht kann.“