Die US-amerikanische Kinokette Cinemark hat ihren Quartalsverlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Während der Branche im ersten Quartal 2025 zunächst ein schwacher Kinostart bevorstand, sorgten erfolgreiche Disney-Filme und eine überraschend starke Kinobranche für eine deutliche Verbesserung der Bilanz.

Mit einem Nettoverlust von nur noch 6 Millionen Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 0,06 Cent konnte Cinemark die Prognosen der Analysten deutlich übertreffen. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 38,9 Millionen Dollar und 32 Cent pro Aktie verzeichnet. Die Einnahmen stiegen auf 643 Millionen Dollar und lagen damit über den erwarteten 618 Millionen Dollar.

Sean Gamble, Präsident und CEO von Cinemark, betonte die positiven Ergebnisse:

„Unsere Quartalszahlen zeigen das stärkste erste Quartal seit Beginn der Pandemie in allen Bereichen – von den Einnahmen bis zum bereinigten EBITDA. Dies ist das Ergebnis unserer operativen Effizienz und unserer strategischen Marktposition, die durch gezielte Investitionen gestärkt wird.“

Der Kinostart im ersten Quartal 2025 profitierte zunächst von den Nachwirkungen der Disney-Hits „Zootopia 2“ und „Avatar: Fire and Ash“. Später trugen Filme wie „Scream 7“ von Paramount, „GOAT“ von Sony sowie der überraschend erfolgreiche Horrorfilm „Iron Lung“ des YouTubers Markiplier zu den Einnahmen bei.

Trotz eines historischen Einbruchs im März – der schlechteste Kinostart seit 30 Jahren – konnte Cinemark dank starker Filme wie „Hoppers“ von Pixar und „Project Hail Mary“ von Amazon MGM die Gesamtumsätze auf 1,77 Milliarden Dollar steigern. Dies ist der höchste Quartalsumsatz im ersten Quartal seit der Pandemie.

Quelle: The Wrap