Die seit Wochen anhaltenden Spekulationen um Dianna Russini haben vorübergehend an Fahrt verloren. Doch eine mögliche Entwicklung steht noch aus – und könnte alles verändern.

Russini, ehemalige Journalistin bei ESPN und The Athletic, hat ihre Version der Ereignisse bisher nicht öffentlich gemacht. Sollte sie dies tun, könnte ihre Aussage weitreichende Konsequenzen haben.

Jon "Stugotz" Weiner, Moderator einer Radioshow, deutete kürzlich an, dass Russini ihre Geschichte zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl teilen wird. Auf Anfrage von Sam Neumann von Awful Announcing sagte Weiner:

"Das ist ihre Geschichte, die sie teilen wird, wenn sie es für richtig hält. Es ist nicht meine Aufgabe, sie privat anzurufen und ihre Aussagen einem Radio-Publikum zu präsentieren, das sie nicht teilen möchte. Es ist ihre Geschichte – auf ihrer Timeline."

Bisher beschränkt sich Russinis öffentliche Stellungnahme auf ein Statement an den New York Post vom 7. April und den Inhalt ihres Kündigungsschreibens eine Woche später. In beiden Fällen bestritt sie, eine Beziehung zu Patriots-Trainer Mike Vrabel zu haben, die ihre Objektivität beeinträchtigen könnte.

Neue Berichte, darunter Fotos aus dem März 2020, sowie Aussagen von Vrabel selbst stellen diese Behauptungen jedoch infrage. Sollte Russini ihre Position ändern, könnte dies neue Kontroversen auslösen.

Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob sie sich äußert, sondern auch wann und was sie sagt. Mehrere Medien versuchen derzeit, sie zu einer Stellungnahme zu bewegen. Möglicherweise wird sie sich erst kurz vor dem Trainingslager oder sogar erst vor dem ersten Spieltag äußern. Eine außergerichtliche Einigung mit einer Vertraulichkeitsvereinbarung wäre in einem solchen Fall nicht ungewöhnlich.

Eines ist klar: Russini hat eine Geschichte zu erzählen. Die nächsten Schritte liegen nun bei ihr.