Der Soundtrack des legendären Ego-Shooters Doom aus dem Jahr 1993 wurde in die prestigeträchtige Liste des National Recording Registry aufgenommen. Diese Auswahl würdigt Tonaufnahmen von herausragender kultureller, historischer oder ästhetischer Bedeutung für die USA.

Die Aufnahme ist nicht nur eine Anerkennung für den Komponisten Bobby Prince, sondern auch ein Meilenstein für die Videospielmusik. Doom ist erst das dritte Spielesoundtrack in dieser Liste – nach Super Mario Bros. und Minecraft. Besonders bemerkenswert: Es handelt sich um den ersten amerikanischen Titel und den ersten Soundtrack eines US-Komponisten in der Sammlung.

Doch was die Aufnahme so besonders macht, wird erst beim Blick auf die anderen Einträge der Liste klar. Neben dem Doom-Soundtrack finden sich dort weltbekannte Songs wie Mambo No. 5 von Pérez Prado, Feliz Navidad von José Feliciano oder Single Ladies von Beyoncé. Die Kombination aus Klassikern und moderner Popkultur macht die Liste zu einem faszinierenden Querschnitt der amerikanischen Musikgeschichte.

Das National Recording Registry wurde 2000 durch den National Recording Preservation Act ins Leben gerufen. Es wird jährlich von der Library of Congress aktualisiert und umfasst Aufnahmen, die das Leben in den USA prägen. Die Auswahl erfolgt nach öffentlicher Nominierung und Bewertung durch das National Recording Preservation Board.

Quelle: Aftermath