eBay hat das Übernahmeangebot von GameStop in Höhe von 56 Milliarden Dollar offiziell abgelehnt. In einem Schreiben an den CEO von GameStop, Ryan Cohen, erklärte der Vorstand des Online-Marktplatzes, das Angebot sei weder glaubwürdig noch attraktiv.
Als Gründe nannte eBay unter anderem operative Risiken sowie die unsichere Finanzierung des Deals. Zudem seien die langfristigen Wachstums- und Profitabilitätsaussichten von eBay durch das Angebot gefährdet. Auch die Verschuldung, strukturelle Risiken und die Führung des fusionierten Unternehmens wurden als problematisch eingestuft.
GameStop hatte zuvor versucht, eBay zu übernehmen, um seine Präsenz im E-Commerce auszubauen. Der Vorstand von eBay betonte jedoch, dass das eigene Geschäftsmodell als eigenständiges Unternehmen stärker und zukunftsfähiger sei.
Die Entscheidung von eBay markiert einen weiteren Rückschlag für GameStop, das in den letzten Jahren mit sinkenden Umsätzen und sinkendem Aktienkurs zu kämpfen hatte. Das Unternehmen hatte gehofft, durch die Übernahme von eBay seine Marktposition zu stärken.