Ein exklusiver Bericht des The Wrap enthüllt: Fünf große Filmstudios – Warner Bros. Discovery, Amazon MGM Studios, Sony, Universal und Netflix – liefern sich ein erbittertes Bietergefecht um die Filmrechte an der erfolgreichen Videospielreihe „Battlefield“. Das Projekt, das von Christopher McQuarrie geschrieben, inszeniert und produziert werden soll, könnte sich zum größten Film-Deal des Jahres entwickeln.

An der Seite von McQuarrie steht Michael B. Jordan, der nicht nur als Produzent fungiert, sondern auch eine Hauptrolle übernehmen könnte. McQuarrie, bekannt für seine Arbeit an den letzten beiden „Mission: Impossible“-Filmen, hat sich in den letzten Jahren als einer der gefragtesten Regisseure Hollywoods etabliert.

„Battlefield“: Von PC-Spielen zum Blockbuster

Die „Battlefield“-Reihe startete 2002 mit „Battlefield 1942“ für PC und Mac. Seitdem hat sich die Serie zu einem der erfolgreichsten Franchises der Gaming-Welt entwickelt – von historischen Schlachten bis hin zu futuristischen Szenarien. „Battlefield 6“, das im vergangenen Jahr erschien, galt als eines der teuersten Spiele aller Zeiten und wurde zum meistverkauften Titel des Franchises sowie des gesamten Jahres.

Videospiel-Adaptionen boomen

Die Filmindustrie setzt zunehmend auf erfolgreiche Videospielvorlagen. Ein Beispiel ist der „Super Mario Galaxy“-Film, der 2026 von Illumination, Nintendo und Universal veröffentlicht wird und bereits jetzt mit über 764 Millionen US-Dollar weltweiten Einspielergebnissen als einer der größten Blockbuster des Jahres gilt.

Weitere kommende Videospiel-Adaptionen sind:

  • „Mortal Kombat II“ (New Line Cinema, Sony)
  • „Resident Evil“ (Sony)
  • „Street Fighter“ (Paramount)
  • „Angry Birds“ (Paramount)
  • „The Legend of Zelda“ (Nintendo und Sony, 2025)

Auch der Rivale „Call of Duty“ erhält eine Filmadaption, die von Taylor Sheridan geschrieben und von Peter Berg inszeniert wird.

McQuarrie: Vom Drehbuchautor zum Blockbuster-Regisseur

Christopher McQuarrie, Oscar-Preisträger für „The Usual Suspects“, hat sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Regisseure der „Mission: Impossible“-Reihe etabliert. Nach „Dead Reckoning“ und „The Final Reckoning“ – beide während der Pandemie und des Streiks entstanden – wird er das Franchise weiter prägen. Seine Zusammenarbeit mit Tom Cruise begann bereits bei „Edge of Tomorrow“ und führte schließlich zu seiner Regie bei „Mission: Impossible – Rogue Nation“, „Fallout“ und „The Final Reckoning“.

Ein Sprecher von Electronic Arts, dem Publisher von „Battlefield“, lehnte eine Stellungnahme ab.

Quelle: The Wrap