Die überraschende Entscheidung von George Pickens, den Franchise-Tender der Dallas Cowboys anzunehmen, hat für Diskussionen gesorgt. Doch aus Sicht von Head Coach Brian Schottenheimer ist die Lage klar – und eine Diskussion darüber unnötig.
„Ich sehe keinen Grund für ein Gespräch mit George darüber“, erklärte Schottenheimer am Samstag gegenüber dem Dallas Morning News. „Das steht nicht auf unserer Agenda.“
Doch warum hat Pickens den Einjahresvertrag über 27,298 Millionen Dollar unterzeichnet? Schottenheimer hat eine einfache Antwort: „Ich glaube, George würde für einen Dollar spielen – so sehr liebt er Football. Spieler wie er lieben das Spiel einfach.“
Doch diese Erklärung greift zu kurz. Realistisch betrachtet hatte Pickens kaum eine Alternative: Die Cowboys boten ihm keinen langfristigen Vertrag an, und kein anderes Team war bereit, ein Angebot zu unterbreiten, das zwei Erstrunden-Picks als Kompensation erfordert hätte. Für Pickens blieb nur die Wahl zwischen der Annahme des Tenders oder einer Saison ohne Vertrag.
Ein weiterer Punkt wirft Fragen auf: Warum akzeptierte Pickens den Tender jetzt, obwohl er damit auf die Teilnahme am verpflichtenden Minicamp verzichtet und mögliche Strafen in Höhe von fast 100.000 Dollar riskiert? Die Antwort liegt auf der Hand: Pickens signalisiert damit seine volle commitment für die Saison 2026. Er wird bei den Cowboys bleiben, um an seine starken Leistungen aus 2025 anzuknüpfen und die unglücklichen Jahre in Pittsburgh endgültig hinter sich zu lassen.