Die Committee for the First Amendment, angeführt von Jane Fonda, hat am Montag eine politische Satire veröffentlicht. Darin wird gezeigt, wie CNN aussehen könnte, falls Paramount die geplante Übernahme von Warner Bros. abschließt. Fonda bezeichnet dies als „Pete Hegseths Traum“.

Prominente unterstützen die Satire

Neben Fonda wirken Harry Hamlin, Natalie Morales, Khary Payton, Milana Vayntrub und Mary Elizabeth Ellis in dem Video mit. Die Produktion wurde auf dem Instagram-Kanal des Komitees veröffentlicht.

Inhalt der Satire: CNN als Propaganda-Instrument

Fonda spielt eine verzweifelte Nachrichtensprecherin bei „Paramount News“, einem fiktiven CNN-ähnlichen Sender. Sie weigert sich, die neuen, Trump-freundlichen Vorgaben der Konzernführung umzusetzen. Währenddessen werden Proteste als „Partys“ umgedeutet, ein Wettermoderator kommentiert den Klimawandel mit „Wer mag schon kein warmes Wetter?“ und eine Finanzexpertin behauptet, „die Wirtschaft läuft großartig“.

„Das ist verrückt! Was ist mit diesem Sender passiert?“
„Das ist falsch! Ich werde nicht für ein Unternehmen wie dieses arbeiten.“ – Jane Fonda

Eine Kollegin unterbricht Fonda mit den Worten: „Wütende Frauen! So unattraktiv!“ und übernimmt ihren Platz.

Kritik an der geplanten Fusion

Das Komitee kommentiert in der Instagram-Beschreibung: „Ist das das, was die Trump-Administration meint, wenn sie sagt, je eher David Ellison CNN besitzt, desto besser?“

Die Fusion zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery ist noch nicht final. Über 4.000 Kreative und Branchenvertreter haben sich bereits gegen das Vorhaben ausgesprochen. Staatsanwälte prüfen mögliche Klagen zur Blockierung.

„Das ist Pete Hegseths Traum für CNN – und wir sagen: NEIN DAFÜR!“

Besorgnis in Hollywood wächst

Die Sorge um die Auswirkungen der Übernahme auf CNN und die anderen Assets von Warner Bros. wächst. Letzte Woche unterzeichneten über 2.000 Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche einen offenen Brief gegen die Fusion. Zu den Unterzeichnern gehören Pedro Pascal, Florence Pugh, Edward Norton, J.J. Abrams, David Fincher, Jason Bateman, Kristen Stewart, Emma Thompson, Damon Lindelof, Noah Wyle und Denis Villeneuve.

Zitate aus dem offenen Brief:

  • „Wir sind zutiefst besorgt über die Unterstützung dieser Fusion, die die Interessen einer kleinen Gruppe mächtiger Stakeholder über das Gemeinwohl stellt.“
  • „Die Integrität, Unabhängigkeit und Vielfalt unserer Branche würden schwerwiegend beeinträchtigt.“
  • „Wettbewerb ist essenziell für eine gesunde Wirtschaft und Demokratie – ebenso wie eine durchdachte Regulierung.“
  • „Diese Transaktion würde die ohnehin schon konzentrierte Medienlandschaft weiter verfestigen.“

Die Gegner der Fusion betonen, dass sie zu weniger Chancen für Kreative, weniger Arbeitsplätzen, höheren Kosten und weniger Auswahl für das Publikum führen würde.

Quelle: The Wrap