Jeep hat den Avenger für den europäischen Markt überarbeitet und präsentiert nun ein faceliftetes Modell mit modernisiertem Design, einem aufgewerteten Innenraum und einem neuen Antriebskonzept. Die Änderungen umfassen sowohl optische als auch technische Neuerungen, die den Kompakt-SUV attraktiver und vielseitiger machen sollen.

Design und Optik: Elegantere Linien und neue Akzente

Der überarbeitete Avenger übernimmt das neue Jeep-Design mit einer markanten Frontpartie, die an den Compass erinnert. Die Frontschürze wurde neu gestaltet, und die höherwertigen Varianten verfügen nun über beleuchtete Elemente. Die LED-Matrix-Scheinwerfer sowie die überarbeiteten 17- und 18-Zoll-Räder mit stilisierten Willys-MB-Zierkappen runden das moderne Erscheinungsbild ab. Zudem gibt es zwei neue Lackierungen: Forest und Bamboo.

Die verbesserten Geländeeigenschaften des Avenger werden durch optimierte Anfahr-, Abfahr- und Bodenfreiheitswinkel von bis zu 22°, 35° und 21° unterstrichen. Neue Stoßfänger und eine überarbeitete Frontpartie tragen zusätzlich zur sportlicheren Optik bei.

Innenraum: Höherwertige Materialien und mehr Komfort

Kritik an der ursprünglichen Innenraumgestaltung nahm Jeep zum Anlass, das Interieur zu überarbeiten. Die wichtigsten Änderungen umfassen:

  • Eine gepolsterte Unterseite des Armaturenbretts für mehr Sicherheit und Komfort;
  • Neue weichere Materialien an den Türverkleidungen;
  • Höherwertige Stoff- und Vinylbezüge in den Ausstattungslinien Altitude und Summit;
  • Bei der 4xe-Version gibt es nun waschbare und besonders strapazierfähige grüne Innenraumverkleidungen;
  • Ein neuer Selec-Terrain-Wählhebel mit gummierter Oberfläche und rotem Sockel;
  • Eine zusätzliche Frontkamera, die ein 360-Grad-Umgebungsbild ermöglicht.

Diese Verbesserungen sollen den Avenger nicht nur optisch, sondern auch in puncto Komfort und Haptik auf ein neues Niveau heben.

Antriebskonzept: Drei Motorisierungen für jeden Bedarf

Jeep bietet den Avenger nun mit drei verschiedenen Antrieben an:

1. Neuer 1,2-Liter-Turbomotor (99 PS)

Der neue 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbomotor leistet 99 PS (74 kW) und liefert ein Drehmoment von 205 Nm. Dank eines neuen Motorblocks, optimierter Kolben und Ringe sowie eines Hochdruck-Direkteinspritzsystems und neuer Ventilsteuerung konnte der Wirkungsgrad verbessert werden. Der Motor ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.

2. Hybridantrieb (108 PS)

Die Hybridvariante kombiniert einen 1,2-Liter-Verbrennungsmotor mit einem 0,9-kWh-Lithium-Ionen-Akku und einem Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 108 PS (81 kW), die über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe übertragen wird. Im rein elektrischen Modus kann der Avenger Hybrid bis zu 1 km bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h fahren.

3. Vollelektrischer Antrieb (154 PS)

Die vollelektrische Version des Avenger ist mit einem 54-kWh-Akku und einem 154-PS-Elektromotor ausgestattet. Die Reichweite nach WLTP-Norm beträgt bis zu 400 km. Allerdings ist die DC-Schnellladung mit maximal 100 kW eher schwach ausgeprägt.

Die 4xe-Version verfügt zudem über einen Allradantrieb, der durch einen zusätzlichen Heck-Elektromotor realisiert wird. Die Systemleistung liegt hier bei 143 PS (107 kW).

Limited Edition: 85th Anniversary Edition

Als besonderes Highlight präsentiert Jeep die 85th Anniversary Edition, die auf den Ausstattungslinien Altitude oder Upland basiert. Die Sonderedition zeichnet sich durch spezielle Embleme an den Kotflügeln sowie goldene Akzente im Innen- und Außenbereich aus. Diese limitierte Auflage unterstreicht die langjährige Tradition der Marke Jeep.

Fazit: Mit dem überarbeiteten Avenger gelingt Jeep ein gelungener Mix aus modernem Design, verbessertem Komfort und effizienten Antrieben. Die neue Motorengeneration sowie die aufgewertete Innenraumgestaltung machen den Kompakt-SUV zu einer attraktiven Alternative in der Klasse. Besonders die vollelektrische Variante und die limitierte Anniversary Edition heben sich vom Wettbewerb ab.

Quelle: CarScoops