Jeep hat in Europa ein Facelift des Avenger angekündigt. Die ikonische Sieben-Schlitze-Grille wurde überarbeitet und mit integrierten LEDs ausgestattet. Neben Europa wird der Avenger auch in Südamerika angeboten.

Das Facelift markiert die erste größere Modellpflege des Kompakt-SUVs in Europa – nur drei Jahre nach seinem Debüt. In einem geheimnisvollen Teaser zeigte Jeep bereits die aktualisierte Frontpartie mit der neuen Grille, die als wegweisend beschrieben wird. Obwohl sie der des neuen Compass ähnelt, behält sie die charakteristische, abgeschrägte Form des Avenger bei. Die Schlitze wirken schlanker, und die Zwischenräume sind schmaler gestaltet.

Der größte optische Unterschied: Die Grille wird nun von sieben LEDs beleuchtet. Diese setzen die schmalen Tagfahrlichter fort, die oberhalb der Hauptscheinwerfer angeordnet sind. Damit folgt Jeep dem Konzept des Grand Wagoneer Concept aus dem Jahr 2022, das erstmals eine beleuchtete Grille vorstellte.

Weitere Änderungen am Jeep Avenger

Neben der Grille könnte der Avenger ein überarbeitetes Frontdesign und Stoßfänger erhalten. Auch neue Farboptionen und Leichtmetallräder sind denkbar. Die Dachrelings im Teaser deuten auf eine mögliche Jeep Avenger 4xe The North Face-Sonderedition hin, die jedoch auch anderen Ausstattungsvarianten vorbehalten sein könnte.

Ob es auch Änderungen im Innenraum gibt, bleibt vorerst unklar. Bei getarnten Prototypen war jedoch das Armaturenbrett abgedeckt, was auf eine Überarbeitung des digitalen Cockpits hindeutet. Zudem könnten die harten Kunststoffteile des aktuellen Modells durch weichere Materialien ersetzt werden.

Technik bleibt weitgehend unverändert

Unter der Haube sind keine großen Änderungen zu erwarten. Der Avenger wird bereits mit Verbrennungs-, Mild-Hybrid- und vollelektrischen Antrieben aus dem Stellantis-Baukasten angeboten. Die Topversion ist der allradgetriebene Mild-Hybrid 4xe mit zwei Elektromotoren und einem 1,2-Liter-Turbobenziner.

Auch in Südamerika wird der Avenger eingeführt. Die Produktion startet noch in diesem Jahr im Werk Porto Real in Brasilien. Ob das brasilianische Modell die gleichen optischen Updates wie die europäische Version erhält – die im polnischen Tychy gefertigt wird – ist noch offen. Fest steht jedoch, dass der Subcompact-SUV eine regionenspezifische Antriebslösung erhalten wird, die auf die Bedürfnisse südamerikanischer Kunden zugeschnitten ist.

Quelle: CarScoops