Der US-Komiker Jimmy Kimmel hat sich in seiner Late-Night-Show über die angeblichen Sorgen von FBI-Direktor Kash Patel lustig gemacht. Patel soll laut einem Bericht des The Atlantic nicht nur um seinen Job fürchten, sondern auch durch unentschuldigtes Fehlen und exzessiven Alkoholkonsum auffallen. Patel bestreitet die Vorwürfe und verklagt The Atlantic auf 250 Millionen Dollar.

Kimmel vergleicht Patel mit einer Banane

„Patel soll tief besorgt sein, bald gefeuert zu werden – warum, weiß ich nicht. Sieht das für euch wie ein paranoider Typ aus?“, fragte Kimmel und zeigte ein Close-up des FBI-Direktors. „Mein Gott, wir dachten alle, Pete Hegseth wäre der Inbegriff von Trumps Trinkfreude. Doch plötzlich ist Kash Patel der neue Rekordhalter – und bestellt gleich noch einen Martini dazu.“

Dann stellte er die rhetorische Frage: „Was wird wohl länger halten: Kash Patel als FBI-Chef oder die Bananen, die ich gestern bei Trader Joe’s gekauft habe?“

Die Spekulationen über Patels Zukunft kommen zu einer Zeit, in der mehrere hohe Regierungsmitglieder unter Trump bereits entlassen wurden, darunter die ehemalige Heimatschutzministerin Kristi Noem und die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi.

Kritik an Trumps Iran-Rhetorik

In seinem Monolog ging Kimmel auch auf Trumps Umgang mit dem Iran-Konflikt ein. „Das ist alles sehr seltsam, besonders für uns, die wir in den 80ern aufgewachsen sind. Hättet ihr je gedacht, dass wir dem Ayatollah mehr glauben würden als dem Präsidenten der USA?“, fragte er. „Oder dass wir den Begriff ‚Straße von Hormuz‘ zwölfmal am Tag hören würden?“

„Unser ganzes Leben lang war die Straße von Hormuz so offen, dass wir nicht einmal wussten, dass sie existiert“, bemerkte der Moderator von Jimmy Kimmel Live!. „Doch seit wir Trump an die Macht gebracht haben, wurde sie in acht Wochen öfter blockiert als Melanias Schlafzimmertür.“

Kimmel nahm auch Trumps jüngste Drohung gegen den Iran aufs Korn, in der der Präsident ankündigte, es werde „keinen Mr. Nice Guy mehr geben“.

„Das war Mr. Nice Guy?
Auf Wiedersehen, Mr. Nice Guy. Hallo, Señor Senile Psychopath.“

Der Beitrag erschien ursprünglich bei TheWrap.

Quelle: The Wrap