Jon Stewart hat in seiner aktuellen Ausgabe von The Daily Show einmal mehr seine scharfe Zunge gegen Donald Trump gerichtet. Diesmal ging es um die widersprüchliche Wortwahl des US-Präsidenten im Zusammenhang mit dem Konflikt mit dem Iran.

Die Redaktion von The Daily Show musste nicht lange suchen, um Widersprüche in Trumps Aussagen zu finden – sie stammten aus derselben Rede. Stewart wies darauf hin, dass der War Powers Resolution Act eine 60-Tage-Frist vorsieht, nach deren Ablauf der Präsident den Kongress um Zustimmung bitten muss, um den Konflikt fortzusetzen. Trump hat jedoch bereits signalisiert, dass er dies nicht tun wird.

„Mir war so, als ob das nicht seine Entscheidung wäre“, kommentierte Stewart sarkastisch. „Das wäre dann wohl illegal.“

In einem Ausschnitt aus einer kürzlichen Rede Trumps zeigte dieser sich bemüht, den Konflikt mit dem Iran als „Militäroperation“ zu bezeichnen. Doch im nächsten Satz sagte er: „Sie mögen das Wort ‚Krieg‘ nicht … sie nennen es eine Militäroperation, weil man so keinen Krieg hat. Und damit keine rechtlichen Probleme.“

„Man muss fast die Dreistigkeit bewundern“, sagte Stewart und fügte hinzu: „Es ist, als würde man zum McDonald’s-Kassierer sagen: ‚Ja, ich nehme einen Becher Wasser.‘
Ich sage ‚Wasser‘, weil ich das Wort ‚Limo‘ nicht mag. Wenn ich ‚Wasser‘ sage, bekomme ich es gratis. … Mein Plan ist es, das Wort ‚Wasser‘ zu benutzen, um Zahlungsprobleme zu vermeiden.“

Stewart machte deutlich, dass Trumps Strategie nur funktioniert, wenn er konsequent bei seiner Wortwahl bleibt. Doch dann folgte ein weiterer Ausschnitt aus Trumps Rede: „Wissen Sie, wir sind in einem Krieg.“

„Gleiche Rede! Gleiches Podium!“, rief Stewart aus. „Es ist, als würde er dem Kassierer direkt in die Augen schauen und sich trotzdem eine Limo in den Wasserbecher füllen.“

Quelle: The Wrap