Justin Jefferson, einer der besten Wide Receiver der NFL, hat in seinen ersten vier Spielzeiten bei den Minnesota Vikings mit Kirk Cousins einen konstanten Starting-Quarterback an seiner Seite gehabt. Doch die letzten beiden Jahre waren von Instabilität geprägt: 2024 übernahm Sam Darnold kurzzeitig die Rolle, während Minnesota 2025 mit J.J. McCarthy, Carson Wentz und Max Brosmer gleich drei verschiedene Quarterbacks einsetzte – mit durchwachsenen Ergebnissen.

Die Saison endete mit neun Siegen bei acht Niederlagen, doch die Leistungen der Quarterbacks waren enttäuschend: Zusammen kamen sie auf nur 2.802 Passing-Yards, 17 Touchdowns und 21 Interceptions bei einer Passquote von 61,4 Prozent. Auch Runningback Cam Akers steuerte einen 32-Yard-Touchdown-Pass bei. Diese schwachen Leistungen spiegelten sich in Jeffersons Statistiken wider: Mit nur 1.048 Receiving-Yards und zwei Touchdowns in 17 Spielen erreichte er die niedrigste Ausbeute seit seiner Rookie-Saison 2019, als er in zehn Spielen nur 959 Yards verbuchen konnte.

Für die kommende Saison hat Minnesota mit Kyler Murray einen neuen Starting-Quarterback verpflichtet, der voraussichtlich in Woche 1 starten wird. Doch auch McCarthy, Wentz und Brosmer bleiben im Team und kämpfen weiterhin um die Position als Stammspieler. In einem Interview mit NFL Network äußerte sich Jefferson zur anstehenden Quarterback-Konkurrenz.

Jefferson setzt auf Wettbewerb – und hofft auf langfristige Lösung

„Es geht einfach um Wettbewerb, wirklich“, sagte Jefferson. „Wer wird der letzte Mann stehen? Wer wird der Leader sein, der uns durch die Saison trägt? Das ist ein entscheidendes Puzzleteil, das uns fehlt. Deshalb freue ich mich auf diesen Wettbewerb und darauf, zu sehen, wie diese Jungs jeden Tag führen und versuchen, die Offensive zu entfachen.“

Unabhängig davon, wer am Ende als Starting-Quarterback aufläuft, wünscht sich Jefferson eine langfristige Partnerschaft – ähnlich wie mit Cousins in den ersten vier Jahren.

„Das wäre großartig. Ich will das unbedingt. Aber wir wissen alle, wie schwer das in dieser Liga ist. Mit Kirk hatte ich vier Jahre Zeit, eine Verbindung aufzubauen – das ist etwas Besonderes, das man nicht überall findet. Deshalb wäre es toll, wenn wir in den nächsten Jahren mit demselben Quarterback spielen könnten und diese Beziehung weiter vertiefen.“

In seinen sechs Profijahren hat Jefferson bereits 579 Catches für 8.480 Yards und 42 Touchdowns erzielt. Seine Hoffnung auf Stabilität unter der Center könnte den Vikings helfen, endlich wieder an die Spitze der NFL zurückzukehren.