FBI-Direktor Kash Patel sah sich am Montagmorgen in der Sendung „Fox & Friends“ mit harten Vorwürfen von Fox-News-Moderator Lawrence Jones konfrontiert. Im Mittelpunkt stand der Schusswechsel beim diesjährigen White House Correspondents’ Dinner, bei dem ein Attentäter auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump zielte. Jones warf Patel vor, dass Sicherheitsbehörden weiterhin nur reaktiv auf Morddrohungen gegen Trump reagierten.
„Unsere Spurensicherung war in Rekordzeit vor Ort“, erklärte Patel und lobte die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte. „Die FBI-Agenten, das Justizministerium und alle beteiligten Behörden haben das gesamte Wochenende ohne Schlaf gearbeitet – weil Amerika Antworten verlangt. Und Präsident Trump hat sie gefordert.“
Jones blieb jedoch skeptisch: „Sie haben gute Arbeit vor Ort geleistet, aber sie bleiben reaktiv. Der präventive Ansatz steht weiterhin in der Kritik. Der US-Präsident ist im Schnitt einmal pro Jahr Ziel eines Attentatsversuchs. Wer überprüft eigentlich die Sicherheitsprotokolle? Die Secret Service kann sich nicht selbst kontrollieren, da noch immer Führungskräfte im Amt sind, die für das Attentat in Butler, Pennsylvania mitverantwortlich waren. Wie konnte das passieren? Das war ein Versagen!“
Patel räumte ein: „Ich kann nicht zu Butler Stellung nehmen, aber ich gebe Ihnen recht: Es war ein totaler Fehlschlag.“ Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt von der Arbeit von Heimatschutzminister Markwayne Mullin, der die Secret Service beaufsichtigt. „Ich habe ihn am Wochenende mehrfach kontaktiert und angeboten: ‚Was auch immer das FBI beitragen kann – wir stehen bereit.‘“
Auf die Frage, wie die Sicherheit bei zukünftigen Veranstaltungen – insbesondere beim nächsten WHCD – verbessert werden soll, sagte Patel: „Wir werden das komplett anders machen. Der Präsident hat bereits angekündigt, dass das Dinner in etwa 30 Tagen erneut stattfinden wird – und wir werden darauf vorbereitet sein. Die Sicherheitsvorkehrungen werden sich grundlegend ändern.“
Der FBI-Direktor warnte zudem vor den Konsequenzen der jüngsten Pannen: „Diese Vorfälle müssen intensiv aufgearbeitet werden, denn sie hätten Dutzende, wenn nicht Hunderte Menschen das Leben kosten können – wäre nicht die schnelle Reaktion unserer Sicherheitskräfte gewesen. Wir werden nicht nur diese Veranstaltung, sondern alle zukünftigen Events besser absichern. Wir werden aus dieser Situation lernen.“