Die Spekulationen um einen möglichen Kauf der Seattle Seahawks durch einen Tech-Milliardär haben einen Dämpfer erhalten: Ein Sprecher von Meta bestätigte gegenüber Bloomberg, dass Mark Zuckerberg kein Interesse an einem Erwerb des NFL-Teams hat.

Auslöser der Gerüchte war ein Bericht des Fachmagazins Front Office Sports, das am Donnerstag über mögliche Kaufabsichten von Zuckerberg berichtet hatte. Gleichzeitig wurde Tim Cook, der kürzlich als CEO von Apple zurückgetreten ist, als potenzieller Interessent genannt. Eine „mit Apple vertraute Quelle“ bezeichnete diese Meldung jedoch als „völlig falsch“.

Zuckerbergs finanzielle Mittel wären zweifellos ausreichend für einen Kauf der Seahawks – ohne Schulden oder Partner. Doch wie es scheint, wird es dazu nicht kommen. Der Bericht von Front Office Sports erwähnte zudem zwei weitere, bisher unbekannte Milliardäre als mögliche Interessenten, deren Namen jedoch nicht genannt wurden.

Die NFL rechnet seit Februar damit, dass ein bisher unbekannter Tech-Milliardär das Team übernehmen könnte. Für Superreiche ist der Kauf eines Profisportteams eine Möglichkeit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren – ob zum Besseren oder Schlechteren. Die Geschichte zeigt: Reichtum allein garantiert nicht den Erfolg in der Welt des Sports.