Keine Anklage gegen Metcalf

Der Wide Receiver der Pittsburgh Steelers, DK Metcalf, muss sich nicht strafrechtlich verantworten, nachdem er während eines Spiels gegen die Detroit Lions einen Fan gestoßen haben soll. Dies gab die Staatsanwaltschaft von Wayne County in Detroit bekannt.

Laut der Anklage soll sich der Vorfall wie folgt zugetragen haben: Gegen 17:30 Uhr soll der Fan Ryan Kennedy mit einem Metcalf-Trikot in der Hand versucht haben, ein Autogramm zu erhalten. Als er sich dem Geländer der Tribüne näherte, soll er Metcalf angesprochen haben. Daraufhin soll Metcalf auf ihn zugegangen sein und ihn am Shirt gepackt sowie zurückgedrängt haben. Der Fan erlitt keine sichtbaren Verletzungen und suchte auch keine medizinische Hilfe während des Spiels.

Nach einer umfassenden Prüfung aller relevanten Beweismittel kam die Staatsanwaltschaft zu dem Schluss, dass keine Anklage erhoben wird. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es:

"Nach eingehender Prüfung aller Beweise wurde festgestellt, dass keine Anklage in diesem Fall erhoben wird."

Zivilklage des Fans läuft weiter

Trotz der Entscheidung der Staatsanwaltschaft bleibt die Zivilklage des Fans Ryan Kennedy gegen Metcalf bestehen. Kennedy verklagt zusätzlich das Management des Ford Field sowie die ehemaligen NFL-Spieler Chad Johnson und Shannon Sharpe. Diese hatten zuvor behauptet, Metcalf sei durch rassistische Äußerungen Kennedys zu seinem Verhalten provoziert worden – eine Anschuldigung, die Kennedy vehement bestreitet.

Kennedys Anwalt betonte, dass die Entscheidung der Staatsanwaltschaft keine Auswirkungen auf die laufende Zivilklage habe.