Mike Stenson, ehemaliger Präsident von Jerry Bruckheimer Films, ist am 26. April 2026 im Alter von 65 Jahren verstorben. Die genaue Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.
„Mike war eine der brillantesten Persönlichkeiten, die ich je kennengelernt oder mit denen ich zusammengearbeitet habe“, erklärte Jerry Bruckheimer in einer offiziellen Stellungnahme. „Sein Gespür für Geschichten und sein umfassendes Wissen über die Filmproduktion – von der Entwicklung bis zum Dreh und darüber hinaus – waren einfach beeindruckend. Mikes Beziehungen zu Talenten vor und hinter der Kamera waren legendär. Ich kann nicht genug ausdrücken, wie sehr ich ihn vermissen werde und wie groß dieser Verlust für mich, alle, die über die Jahre mit ihm gearbeitet haben, und natürlich für seine Familie ist.“
Von Disney zu Jerry Bruckheimer Films
Nach seinem Abschluss an der Harvard University zog Stenson nach Los Angeles und begann seine Karriere bei The Walt Disney Studios in der Abteilung für Sonderprojekte. Anschließend wechselte er in die Produktionsabteilung von Hollywood Pictures, wo er zunächst als kreativer Leiter tätig war. Während seiner achtjährigen Tätigkeit bei Disney stieg er zum Vizepräsidenten und später zum Executive Vice President auf. In dieser Rolle verantwortete er die Entwicklung und Produktion für Touchstone Pictures und Hollywood Pictures, das 1989 als genreorientiertes Label gegründet wurde.
Bei Disney lernte Stenson Jerry Bruckheimer kennen, der zu diesem Zeitpunkt einen Vertrag mit dem Studio hatte und Hits wie Crimson Tide, Dangerous Minds, The Rock, Con Air, Armageddon und Enemy of the State sowie die Pirates of the Caribbean- und National Treasure-Reihen produzierte. Bruckheimer wird in diesem Sommer auf der D23 in Anaheim als Disney Legend ausgezeichnet.
Prägende Rolle bei Jerry Bruckheimer Films
1998 wechselte Stenson zu Jerry Bruckheimer Films und übernahm die Position des Präsidenten. Dort trieb er die Expansion des Unternehmens voran und verantwortete die Produktion mehrerer Rekordfilme, wie die offizielle Mitteilung betont. Zu seinen eigenen Produktionen gehörten Bad Company und Gone in 60 Seconds, während er bei weiteren Projekten wie King Arthur, Bad Boys II, Black Hawk Down, Top Gun: Maverick und Bad Boys: Ride or Die als Executive Producer fungierte.
Hinterbliebene
Mike Stenson hinterlässt mehrere Familienmitglieder, darunter seine Brüder John (und dessen Ehefrau Mary), Tom (und dessen Ehefrau Mary) sowie Robert (und dessen Ehefrau Kristin Callaghan). Zudem hinterlässt er seine Nichten und Neffen Kaitlin, Christopher, Elizabeth, Jack, Grace, Aidan und Keira.