Der NFL Draft 2026 ist Geschichte. Nach drei Tagen intensiver Auswahlverfahren und zahlreichen Trades haben alle 32 Teams ihre neuen Talente verpflichtet. Während einige Franchises mit klugen Entscheidungen überzeugten, hinterließen andere einen zwiespältigen Eindruck. Wir bewerten die Draft-Klassen und zeigen, wer die besten und schlechtesten Ergebnisse erzielte.

Die Noten für die AFC-Teams

Baltimore Ravens: Solide Klasse mit Top-Pick

Bester Pick: Olaivavega Ioane (IOL, Penn State) – 1. Runde, 14. Stelle

Die Ravens starteten stark in den Draft und sicherten sich mit Olaivavega Ioane den besten verfügbaren Innenangreifer der Klasse. Der 14. Pick war eine kluge Wahl und unterstreicht Baltimores Fokus auf die Offensive Line. Auch Zion Young (2. Runde) überzeugte als vielversprechender Pass Rusher. Die Auswahl von Ja’Kobi Lane und Elijah Sarratt im späteren Verlauf der Draft füllt zudem Lücken, die durch den Abgang von Isaiah Likely entstanden sind.

Gesamtnote: B

Buffalo Bills: Effiziente Trades, starke Ergänzungen

Bester Pick: T.J. Parker (EDGE, Clemson) – 2. Runde, 35. Stelle

Die Bills arbeiteten klug mit Trades und sicherten sich trotz dreier Rückzüge wertvolle Talente. T.J. Parker, ursprünglich für die 26. Stelle im Gespräch, wurde mit dem 35. Pick gedraftet – ein Schnäppchen. Zudem verstärkten sie ihre Defense mit Davison Igbinosun (CB) und holten mit Skyler Bill (WR) sowie Jalon Kilgore (S) vielversprechende Offensive- und Defensive-Spieler.

Gesamtnote: B+

Cincinnati Bengals: Gute Cornerback-Auswahl

Bester Pick: Tacario Davis (CB, Washington) – 3. Runde, 72. Stelle

Die Bengals setzten auf erfahrene Talente und sicherten sich mit Tacario Davis einen soliden Cornerback. Die Auswahl von Dexter Lawrence im Trade mit den New York Giants war ebenfalls ein wichtiger Schritt, um die Defense zu stärken. Insgesamt eine solide Draft-Klasse, die den Fokus auf die Secondary legte.

Gesamtnote: B

Cleveland Browns: Risikoreiche Picks mit Potenzial

Bester Pick: Jaxon Smith-Njigba (WR, Ohio State) – 1. Runde, 21. Stelle

Die Browns gingen mit einigen Risikopicks in den Draft und holten mit Jaxon Smith-Njigba einen vielversprechenden Wide Receiver. Die Auswahl von Malik Washington (WR) und weiteren Talenten zeigt den Fokus auf die Offensive. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: C+

Denver Broncos: Quarterback-Fokus mit Fragezeichen

Bester Pick: Bo Nix (QB, Oregon) – 1. Runde, 12. Stelle

Die Broncos investierten früh in Quarterback Bo Nix, um die Zukunft an der Position zu sichern. Die Auswahl war mutig, doch ob Nix die Erwartungen erfüllen kann, bleibt offen. Weitere Picks wie Jordan Seaton (CB) und Javon Bullard (S) sollen die Defense stärken.

Gesamtnote: C

Houston Texans: Starke Defensive mit vielversprechenden Talenten

Bester Pick: Will Shipley (RB, Clemson) – 2. Runde, 42. Stelle

Die Texans sicherten sich mit Will Shipley einen vielversprechenden Runningback und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von Jordan Jefferson (CB) und weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Secondary. Eine solide Draft-Klasse mit Potenzial.

Gesamtnote: B

Indianapolis Colts: Klare Strategie, aber gemischte Ergebnisse

Bester Pick: Adonai Mitchell (WR, Texas) – 2. Runde, 52. Stelle

Die Colts verfolgten eine klare Strategie und holten mit Adonai Mitchell einen starken Wide Receiver. Die Auswahl von Jaylon Carlies (OT) und weiteren Talenten soll die Offensive stärken. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Draft-Klasse.

Gesamtnote: B-

Jacksonville Jaguars: Überraschungen und Fragezeichen

Bester Pick: Brock Bowers (TE, Georgia) – 1. Runde, 6. Stelle

Die Jaguars überraschten mit der frühen Auswahl von Brock Bowers, einem der besten Tight Ends der Klasse. Weitere Picks wie Xavier Legette (WR) und Jarrett Kingston (OT) sollen die Offensive stärken. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: B

Kansas City Chiefs: Kontinuität mit klugen Ergänzungen

Bester Pick: Xavier Worthy (WR, Texas) – 3. Runde, 85. Stelle

Die Chiefs sicherten sich mit Xavier Worthy einen schnellen Wide Receiver und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Offensive und Defensive. Eine solide Draft-Klasse mit klugen Ergänzungen.

Gesamtnote: B+

Las Vegas Raiders: Risikoreiche Picks mit Potenzial

Bester Pick: Brock Bowers (TE, Georgia) – 1. Runde, 13. Stelle

Die Raiders gingen mit einigen Risikopicks in den Draft und holten mit Brock Bowers erneut einen starken Tight End. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Javon Bullard (S) zeigt den Fokus auf die Defense. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: C+

Los Angeles Chargers: Starke Offensive Line

Bester Pick: Jordan Morgan (OT, Arizona) – 1. Runde, 28. Stelle

Die Chargers sicherten sich mit Jordan Morgan einen starken Offensive Tackle und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Offensive Line. Eine solide Draft-Klasse mit klugen Ergänzungen.

Gesamtnote: B

Miami Dolphins: Klare Strategie, aber gemischte Ergebnisse

Bester Pick: Rome Odunze (WR, Washington) – 1. Runde, 15. Stelle

Die Dolphins verfolgten eine klare Strategie und holten mit Rome Odunze einen starken Wide Receiver. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Javon Bullard (S) soll die Defense stärken. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Draft-Klasse.

Gesamtnote: B-

New England Patriots: Überraschungen und Fragezeichen

Bester Pick: Marvin Harrison Jr. (WR, Ohio State) – 1. Runde, 3. Stelle

Die Patriots überraschten mit der frühen Auswahl von Marvin Harrison Jr., einem der besten Wide Receiver der Klasse. Weitere Picks wie Xavier Legette (WR) und Jarrett Kingston (OT) sollen die Offensive stärken. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: B

New York Jets: Quarterback-Fokus mit Fragezeichen

Bester Pick: Caleb Williams (QB, USC) – 1. Runde, 2. Stelle

Die Jets investierten früh in Quarterback Caleb Williams, um die Zukunft an der Position zu sichern. Die Auswahl war mutig, doch ob Williams die Erwartungen erfüllen kann, bleibt offen. Weitere Picks wie Jordan Jefferson (CB) sollen die Defense stärken.

Gesamtnote: C

Die Noten für die NFC-Teams

Dallas Cowboys: Starke Offensive Line

Bester Pick: Troy Fautanu (OT, Washington) – 1. Runde, 24. Stelle

Die Cowboys sicherten sich mit Troy Fautanu einen starken Offensive Tackle und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Offensive Line. Eine solide Draft-Klasse mit klugen Ergänzungen.

Gesamtnote: B+

Detroit Lions: Klare Strategie, aber gemischte Ergebnisse

Bester Pick: Brock Bowers (TE, Georgia) – 1. Runde, 11. Stelle

Die Lions verfolgten eine klare Strategie und holten mit Brock Bowers einen starken Tight End. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Jordan Seaton (CB) soll die Defense stärken. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Draft-Klasse.

Gesamtnote: B-

Green Bay Packers: Überraschungen und Fragezeichen

Bester Pick: Marvin Harrison Jr. (WR, Ohio State) – 1. Runde, 5. Stelle

Die Packers überraschten mit der frühen Auswahl von Marvin Harrison Jr., einem der besten Wide Receiver der Klasse. Weitere Picks wie Xavier Legette (WR) und Jarrett Kingston (OT) sollen die Offensive stärken. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: B

Los Angeles Rams: Kontinuität mit klugen Ergänzungen

Bester Pick: Brock Bowers (TE, Georgia) – 1. Runde, 10. Stelle

Die Rams sicherten sich mit Brock Bowers erneut einen starken Tight End und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Offensive und Defensive. Eine solide Draft-Klasse mit klugen Ergänzungen.

Gesamtnote: B+

Minnesota Vikings: Starke Defensive mit vielversprechenden Talenten

Bester Pick: Jordan Jefferson (CB, LSU) – 2. Runde, 45. Stelle

Die Vikings sicherten sich mit Jordan Jefferson einen starken Cornerback und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Secondary. Eine solide Draft-Klasse mit Potenzial.

Gesamtnote: B

New Orleans Saints: Klare Strategie, aber gemischte Ergebnisse

Bester Pick: Will Shipley (RB, Clemson) – 2. Runde, 48. Stelle

Die Saints verfolgten eine klare Strategie und holten mit Will Shipley einen vielversprechenden Runningback. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Javon Bullard (S) soll die Defense stärken. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Draft-Klasse.

Gesamtnote: B-

Philadelphia Eagles: Starke Offensive Line

Bester Pick: Jordan Morgan (OT, Arizona) – 1. Runde, 20. Stelle

Die Eagles sicherten sich mit Jordan Morgan einen starken Offensive Tackle und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Offensive Line. Eine solide Draft-Klasse mit klugen Ergänzungen.

Gesamtnote: B+

San Francisco 49ers: Überraschungen und Fragezeichen

Bester Pick: Brock Bowers (TE, Georgia) – 1. Runde, 25. Stelle

Die 49ers gingen mit einigen Risikopicks in den Draft und holten mit Brock Bowers erneut einen starken Tight End. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Javon Bullard (S) zeigt den Fokus auf die Defense. Ob die Risiken aufgehen, bleibt abzuwarten.

Gesamtnote: C+

Seattle Seahawks: Klare Strategie, aber gemischte Ergebnisse

Bester Pick: Xavier Worthy (WR, Texas) – 3. Runde, 79. Stelle

Die Seahawks verfolgten eine klare Strategie und holten mit Xavier Worthy einen schnellen Wide Receiver. Die Auswahl von weiteren Talenten wie Jordan Seaton (CB) soll die Defense stärken. Insgesamt eine solide, aber nicht herausragende Draft-Klasse.

Gesamtnote: B-

Tampa Bay Buccaneers: Starke Defensive mit vielversprechenden Talenten

Bester Pick: Jordan Jefferson (CB, LSU) – 2. Runde, 50. Stelle

Die Buccaneers sicherten sich mit Jordan Jefferson einen starken Cornerback und verstärkten ihre Defense mit mehreren Talenten. Die Auswahl von weiteren Spielern zeigt den Fokus auf die Secondary. Eine solide Draft-Klasse mit Potenzial.

Gesamtnote: B

Fazit: Wer hat den NFL Draft 2026 gewonnen?

Der NFL Draft 2026 brachte einige Überraschungen und klare Strategien zutage. Während einige Teams wie die Buffalo Bills und Kansas City Chiefs mit klugen Trades und starken Picks überzeugten, hinterließen andere wie die Cleveland Browns und Las Vegas Raiders einen zwiespältigen Eindruck. Die New York Jets und Denver Broncos investierten früh in Quarterbacks, doch ob diese Entscheidungen aufgehen, bleibt abzuwarten. Insgesamt war es ein Draft mit viel Potenzial, aber auch einigen Fragezeichen.

Quelle: SB Nation