Ein ungewöhnliches Küchengerät für unvergessliche Gespräche

Prego, die Marke für Pasta- und Pizzasaucen, überrascht mit einem ungewöhnlichen Produkt: dem Connection Keeper. Das Gerät erinnert optisch an einen überdimensionalen Deckel für Pastagläser und soll Gespräche am Esstisch aufzeichnen – ohne Internet, KI oder Bluetooth.

Zusammenarbeit mit StoryCorps für die Ewigkeit

Entwickelt wurde der Connection Keeper in Kooperation mit StoryCorps, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Bewahrung amerikanischer Lebensgeschichten widmet. Die Aufnahmen werden im Archiv des American Folklife Center der Library of Congress gespeichert. Optional können Nutzer die Aufnahmen auf der Website von StoryCorps hochladen, um sie mit der Familie zu teilen.

Technik ohne digitale Risiken

Anders als viele smarte Geräte verzichtet der Connection Keeper bewusst auf moderne Technologien:

  • Kein Internet: Keine Verbindung zu Wi-Fi oder Bluetooth.
  • Keine KI: Keine automatische Verarbeitung oder Analyse der Aufnahmen.
  • Einfache Bedienung: Ein Knopfdruck startet die Aufnahme – ganz ohne komplizierte Einstellungen.

Warum ein Pastaglasdeckel?

Die Form des Geräts ist kein Zufall: Sie soll an den typischen Deckel von Prego-Gläsern erinnern und so eine vertraute, heimelige Atmosphäre schaffen. Das Ziel ist klar: Familien sollen ihre gemeinsamen Momente bewusst erleben und für die Zukunft bewahren.

"Wir wollen Menschen dazu ermutigen, mehr Zeit miteinander zu verbringen – und diese Momente festzuhalten", sagt ein Sprecher von Prego.

Kritik an Überwachungstechnologie vs. Nostalgie

Während viele Haushalte bereits mit smarten Lautsprechern und anderen Geräten ausgestattet sind, die Gespräche aufzeichnen, setzt der Connection Keeper auf eine offline-Lösung. Ohne Cloud-Anbindung und mit minimalistischem Design soll er Vertrauen schaffen – auch wenn die Idee eines Aufnahmegeräts am Esstisch zunächst ungewöhnlich wirkt.

Ob der Connection Keeper zum Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Prego hat mit diesem Produkt eine Diskussion über Technologie, Privatsphäre und die Bedeutung von Familienzeit angestoßen.

Quelle: The Verge