Das Produktionsdienstleistungsunternehmen Quixote Studios stellt seinen Betrieb in Atlanta ein und entlässt rund 70 Mitarbeiter. Dies gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Gleichzeitig reorganisiert der Mutterkonzern Hudson Pacific Properties seine Aktivitäten im Zuge des anhaltenden Produktionsrückgangs.
Die Geräte aus Atlanta werden nach Los Angeles und New York verlegt. Dort sollen weiterhin Flotten-, Beleuchtungs- und Grip-Equipment, Produktionsmaterialien sowie Kommunikationsmietservices angeboten werden. Hudson Pacific betont, dass die Umstrukturierung schrittweise über die kommenden Quartale erfolgen wird, um Kunden von Quixote möglichst wenig zu beeinträchtigen. Durch die Maßnahmen sollen jährlich 21 bis 27 Millionen US-Dollar an Kosteneinsparungen erzielt werden.
Zudem wird Quixote Studios die meisten seiner gemieteten Tonstudios in Los Angeles räumen. Sean Griffin, Senior Vice President of Sales bei Quixote, erklärte gegenüber TheWrap:
„Quixotes Flotte, Ausrüstung und Mietmaterialien bleiben voll funktionsfähig und bereit, Produktionsbedürfnisse zu unterstützen. Für Kunden von Quixotes Tonstudios und dem Atlanta-Betrieb setzen wir auf einen schrittweisen, partnerschaftlichen Ansatz, um Störungen zu minimieren und weiterhin ein hohes Serviceniveau während des Übergangs zu gewährleisten.“
Mark Lammas, Präsident von Hudson Pacific, ergänzte:
„Wir arbeiten eng mit der Quixote-Führung zusammen, um das Geschäft weiter zu straffen und im Einklang mit unserer Verpflichtung zu Kapitaldisziplin und Portfoliowert zu handeln. Quixote konzentriert sich auf Märkte ohne strukturelle Kostennachteile oder Nachfrageschwächen. Dies ermöglicht es Hudson Pacific, finanzielle und operative Ressourcen auf unser Büroportfolio und die profitableren Segmente unseres Studiogeschäfts zu konzentrieren.“
Hudson Pacific hat bereits die gesamte Investition in Quixote abgeschrieben, nachdem das Unternehmen 2022 für 360 Millionen US-Dollar übernommen wurde. Grund dafür waren hohe operative Verluste.